Berlin : "Klasse!"-Projekt: "Braune Briefe" an die Schülerzeitung

Neulich haben wir bei der Schülerzeitung unserer Schule einen "braunen Brief" bekommen. Dies war einer jener Briefe, die von rechtsradikalen Gruppen an Schülerzeitungen verschickt werden. Man soll ihn in der Schülerzeitung veröffentlichen und bekommt sozusagen als Gegenleistung wöchentlich eine Zeitung dieser Gruppe.

Auf diese Weise versuchen sich rechtsradikale Gruppen in die Schule "einzuschleichen" und ihre Ansichten und Parolen zu verbreiten. Zuerst sah dieser Brief ganz harmlos aus, das Gesicht einer Frau war vorne abgebildet und der Name erinnerte einen, sicher nicht aus Zufall, sehr an die Uno. Unser Chefredakteur las den Artikel noch einmal, denn in letzter Zeit hatten wir auch schon mehrere Warnartikel über die "braunen Briefe" in Zeitungen gelesen. Ihm fiel auf, wie fremdenfeindlich und rechtsradikal der Inhalt ist, zum Beispiel stand darin, dass alle Schulbücher falsch über den Zweiten Weltkrieg berichten, da die Deutschen die absoluten Sieger und völlig im Recht waren.

Zuletzt will ich noch sagen, wie schlimm und hinterhältig ich so etwas finde. Ich denke, man sollte so etwas schnellstens verbieten. Also, an alle anderen Schülerzeitungen, hütet euch vor solchen Briefen und lest alles sorgfältig, bevor ihr es veröffentlicht! Aber das wisst ihr ja sicher!
Nina O.

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