Berlin : „Klassenkampf“ an Grundschule in Charlottenburg

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Große Unruhe gibt es an der Charlottenburger Joan-Miró-Grundschule. Nahezu alle Eltern einer dritten Klasse hätten einer neuen Spanisch-Lehrerin das Vertrauen entzogen, berichtete gestern Landeselternsprecher André Schindler. Der Pädagogin wird vorgeworfen, die Schüler übel beschimpft und grob angefasst zu haben. Einzelne Schüler habe sie ausgegrenzt und eingeschüchtert, sie habe immer wieder laut geschrien und völlig überzogen auf kleinste Störungen reagiert. Weder die Schulleitung noch der zuständige Schulrat hätten auf die Vorwürfe angemessen reagiert. Eltern sei stattdessen mit Verleumdungsklagen gedroht worden. Der Schulrat habe versucht, die Kinder auszufragen und zu instrumentalisieren, so Schindler weiter. Es sei zudem ein regelrechter „Klassenkampf“ zwischen Eltern und Lehrern entstanden. Die Situation habe sich seit September derart zugespitzt, dass einige Eltern ihre Kinder krank gemeldet oder um die Erlaubnis für Hospitation im Unterricht gebeten hätten. Die Senatsverwaltung für Bildung nimmt die Vorwürfe ernst und „prüft“ sie. sve

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