Berlin : Klaus Lederer, Jurist und Punk-Sänger

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Ein besseres Timing könnte es gar nicht geben: Am 5. Dezember wird Klaus Lederer die Ergebnisse der letzten Klausurprüfungen für das Zweite Juristische Staatsexamen erfahren. Einen Tag zuvor will er sich auf einem Parteitag zum neuen Berliner PDSParteichef wählen lassen. Für den 31-jährigen Juristen ist es wichtig, „ein Standbein außerhalb der Politik zu haben“. Deshalb lehnte Lederer noch vor zwei Jahren die Staffelstabübergabe von Liebich an ihn ab. Lederer kennt den Politikbetrieb: 1992 trat der gebürtige Schweriner, der seit 1988 in Berlin im Prenzlauer Berg lebt, in die PDS ein, war von 1995 bis 1999 Bezirksverordneter, danach Vize- Bezirksvorsitzender in Pankow und rückte 2003 für Harald Wolf ins Abgeordnetenhaus nach. Er ist Rechtspolitiker und Kenner landespolitischer Problemfelder: Promoviert hat Lederer über die „Privatisierung im Wassersektor“. Er liest gern Historisches, hört und macht Musik: Im Herrenquintett „Rostkehlchen“ singt er als zweiter Tenor Punkmusik a cappella. sib

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