Berlin : Kleine Dusche vor dem Anpfiff

Am Nachmittag kam der Regen und kühlte manche etwas ab. Der Polizei gefiel’s

„Ein wenig Abkühlung vor dem Spiel kann nur gut sein“, fand Polizeisprecher Bernhard Schodrowski, der sich gestern mit seinen Kollegen auf einen heißen Abend vorbereitete. Nach 14 Uhr würde der Regen kommen, hatten Meteorologen prognostiziert und recht behalten. „Kein Grund zur Sorge“, beruhigte Hans-Joachim Knußmann von „Wetternet“: „Spätestens während der ersten Halbzeit wird das Regengebiet, das Berlin von West nach Ost überquert, abgezogen sein.“

Knußmann rechnete sowohl mit leichteren Schauern als auch mit kurzzeitigem Platzregen, bei dem etwa zehn Liter pro Quadratmeter fallen könnten. „Kein Problem für uns“, befand Feuerwehrsprecher Wolfgang Rowenhagen: „Erst bei 30 bis 40 Litern pro Quadratmeter haben wir volllaufende Keller und Ausnahmezustand.“ Die Feuerwehr habe, so Rowenhagen, ihre Wachen rund um die Fanmeile verstärkt, um bei Bedarf medizinische Einsatzfahrzeuge zu unterstützen.

Da sich die Lufttemperaturen durch den Regen bis auf knapp unter 20 Grad abkühlten, rechneten die Sicherheitsverantwortlichen jedenfalls mit weniger medizinischen Notfällen als bei schwülwarmen 30 Grad, wie sie für gestern Abend in Basel angekündigt waren. Die Veranstalter der Fanmeile waren ohnehin auf jedes Wetter vorbereitet. Denn selbst wenn es kaum noch einer weiß: Auch bei der WM 2006 hatte es ein-, zweimal starke Regenschauer gegeben. das

0 Kommentare

Neuester Kommentar