Berlin : Klinik–Holding will Kosten sparen

Vivantes hat Millionen-Schulden

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Die Krankenhaus-Holding Vivantes will im Oktober ein Konzept für weitere Einsparungen vorlegen. Den Konzern drückt eine Schuldenlast von 230 Millionen Euro. Die Kosten pro Patient liegen in den zehn Vivantes-Häusern um zehn Prozent höher als im Bundesschnitt: 3500 Euro „kostet“ ein Vivantes-Patient, der im Schnitt 9,7 Tage stationär betreut wird. Warum diese Kosten in Berlin höher als anderswo sind, begründet Wolfgang Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung, mit der „erhöhten Personalausstattung“. Die Personalkosten lagen 2001 für 12 450 Beschäftigte bei 600 Millionen Euro. In diesem Jahr will man sie noch einmal um 20 Millionen Euro reduzieren. Die Holding verspricht sich Einsparungen durch einen zentralen Einkauf. Beispiel Herzschrittmacher: Der jährliche Bedarf liegt bei 1000 Stück. Bisher wurden unterschiedliche Produkte zu unterschiedlichen Preisen verwendet. Jetzt hat man sich auf ein paar Marken verständigt. Dadurch will Vivantes pro Jahr 800 000 Euro einsparen. Künftig soll die Wäscherei von einem Anbieter geführt werden: Das soll drei Millionen Euro sparen.sib

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