Berlin : Knake-Werner fühlt sich verleumdet Ex-Putzfrau spricht von Schwarzarbeit

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Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Linkspartei) hat Scherereien wegen einer Putzfrau. Die Senatorin habe sie im Jahr 2000 „schwarz“ beschäftigt, behauptet die aus Polen stammende Frau. Die Boulevardzeitung „B. Z.“ berichtete dies am gestrigen Freitag auf ihrer ersten Seite unter der Überschrift „Ich war die illegale Putzfrau bei der PDS-Politikerin“. Knake-Werner war damals PDS-Bundestagsabgeordnete. Sie bestreitet, die Frau illegal beschäftigt zu haben. Über ihre Sprecherin und eine Anwaltskanzlei ließ Knake-Werner erklären, sie habe die Putzfrau von dem Bauträger übernommen, der ihre Wohnung in Prenzlauer Berg umbauen ließ. Sie sei davon ausgegangen, dass die Putzfrau dessen Angestellte sei und dieser sie versichert habe. „Als ich Kenntnis von der illegalen Beschäftigungssituation erhielt, habe ich unverzüglich die Tätigkeit der Putzfrau bei mir beendet“, heißt es in einer Gegendarstellung für die B. Z. Gleichzeitig habe sie den Kontakt zu den zuständigen Ämtern vermittelt, heißt es weiter in der Gegendarstellung. Sie habe die Polin jetzt angezeigt, weil diese versucht habe, sie zu erpressen, sagte ihre Sprecherin. In der Opposition und bei der SPD sah man am Freitag Klärungsbedarf. Der bezog sich auf die Frage, wie schnell die Senatorin das Arbeitsverhältnis beendet habe. wvb.

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