Köpenick : Körting: Union kann in Alter Försterei bleiben

Die Fans des 1. FC Union Berlin können aufatmen. Die Stadt will dem Köpenicker Verein das Stadion per Erbbaupachtvertrag überlassen. Die Mannschaft muss wohl doch nicht in den verhassten Jahn-Sportpark umziehen.

Alte Försterei Foto: promo
Das Stadion "Alte Försterei" soll saniert werden. -Foto: promo

Das Stadion an der Alten Försterei in Köpenick kann nach Auskunft von Innensenator Ehrhart Körting "höchstwahrscheinlich" für Dritt- und Zweitligaspiele erhalten werden. Ein Erbbaupachtvertrag, ausgehandelt vom Liegenschaftsfonds, soll geschlossen werden. Damit entstünden dem Land keine großen Belastungen und der Klub könne Kredite für Modernisierungen aufnehmen, sagte Körting.

Der Senat sei sich mit dem Bezirksamt einig, dass der Bezirk Treptow-Köpenick zumindest jene Arbeiten bezahlt, die das Stadion für die Dritte Liga fit machen. Auch das war bislang ein Streitpunkt - wie ein Damoklesschwert schwebte die Aussicht über den Fans, die Spiele ihrer Mannschaft im verhassten Jahn-Sportpark an der Eberswalder Straße verfolgen zu müssen. Dort spielte zu DDR-Zeiten der Mielke-Lieblingsklub und Erzrivale BFC Dynamo.

Falls Union gar den Aufstieg in die Zweite Liga schafft, müsste zusätzlich eine Rasenheizung eingebaut werden. In diesem Fall soll laut Körting Geld aus dem Sportanlagen-Sanierungsprogramm des Senats gewährt werden. Eine Lösung war zwingend notwendig geworden, da das Stadion nicht die Auflagen für den Spielbetrieb in der Zweiten oder neuen Dritten Liga erfüllt und der Deutsche Fußballbund (DFB) im Unterschied zu den Vorjahren wohl auch keine Ausnahmegenehmigung mehr erteilt hätte. (rope)

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