• Köpenicker Altstadt: 270 Millionen Mark für Sanierung / Reparatur des Gebiets geht weiter

Berlin : Köpenicker Altstadt: 270 Millionen Mark für Sanierung / Reparatur des Gebiets geht weiter

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Noch ist die Köpenicker Altstadt weit vom dem entfernt, was sich sich Planer wünschen: Das 15 Hektar große Gebiet zwischen Spree und Dahme, soll künftig zum Zentrum des Berliner Südostens werden. Wie kann man dieses Ziel erreichen kann? Darüber diskutierten Vertreter des Bezirksamtes, der Wirtschaft, von Vereinen und Parteien auf der Alstadtkonferenz.

Eine positive Bilanz der Sanierungsmaßnahmen in den zurückliegenden sieben Jahren zog Klaus Selonke von der Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung (BSM). So wurden im gesamten Sanierungsgebiet, das auch den benachbarten Kietz einschließt, 700 Wohnungen saniert und mehr als 200 neu gebaut. Zwei Drittel des vorhandenen Wohnungsbestandes sind damit in einem ordentlichen Zustand. Außerdem kamen rund 5000 Quadratmeter Gewerbeflächen und 143 Hotelbetten hinzu. Öffentliche Gelder in Höhe von 120 Millionen Mark sind bislang auf die Insel geflossen. Rund 270 Millionen Mark stehen für die kommenden Jahre zur Verfügung.

Nach wie vor gibt es aber leerstehende Geschäfte und Grundstücke. Nach Auskunft Selonkes hätten Investoren in der Vergangenheit beispielsweise die bestehenden Mietobergrenzen und die Auflagen des Denkmalschutzes bemängelt. "Auf die Festsetzung der Mietobergrenzen können wir künftig verzichten", meint Selonke. Schließlich gebe es in der Altstadt einen ausreichenden Bestand an geförderten Wohnungen. Ein entsprechender Antrag liege dem Bezirksamt vor. Einig waren sich die Konferenzteilnehmer, dass jetzt das Wohnumfeld verbessert werden muss: Dazu gehören unter anderem ein Parkraumkonzept, die Aufwertung der Altstadt-Eingangsbereiche und die bessere Erschließung des Gebietes vom Wasser her.

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