KÖRTINGS AUSRUTSCHER : KÖRTINGS AUSRUTSCHER

IDOMENEO

An der Deutschen Oper sollte im Herbst 2006 die Oper „Idomeneo“ inszeniert werden. Sicherheitsbehörden warnten, das Werk könne von Muslimen missverstanden werden. Körting sagte dazu in einem Telefonat mit Intendantin Kirsten Harms, er möge die Deutsche Oper, komme oft an ihr vorüber und wolle nicht erleben, „dass sie da nicht mehr steht“. Intendantin Harms setzte die Aufführung im September ab.

JUGENDRICHTER

In einem Interview mit dem „Focus“ machte Körting im Januar 2008 Jugendrichter mitverantwortlich für die Gewalt unter jungen Migranten. Es gebe „Allesversteher und - verzeiher“ unter den Richtern. Denen gehe es nur um die Psyche der Täter, die Psyche der Opfer sei ihnen „scheißegal“. Das konnte Justizsenatorin Gisela von der Aue für die Berliner Richter „nicht nachvollziehen“. Körting korrigierte sich daraufhin.

1. MAI

Über Steine werfende Randalierer und Autobrandstifter soll Körting am 1. Mai 2009 gesagt haben: „Das ist wie bei Sexualdelikten. Ist die Frau erst einmal ausgezogen und vergewaltigt, dann fällt es anderen auch leichter, mitzumachen.“ Erhebliche Kritik folgte. Körting sagte dann, der Vergleich sei schief, er wolle ihn nicht aufrecht erhalten. Bei anderer Gelegenheit bezeichnete er Autonome als „rotlackierte Faschisten“. wvb

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