Komische Oper : Spielzeit startet mit Brecht/Weill

Mit einer Neuinszenierung der Oper "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" von Bertolt Brecht/Kurt Weill startet die Komische Oper Berlin am Sonntag in die neue Spielzeit.

Berlin - Für die Regie ist Intendant Andreas Homoki verantwortlich, die musikalische Leitung hat Kirill Petrenko. Homoki kündigte an, die Oper "leicht und humorvoll" in Szene zu setzen. "Man muss Brechts Texte so sprechen, dass ihre Komik hervorkommt", sagte der Regisseur. Es gebe "sehr viele Missverständnisse" mit Brecht und Weill. Lehrer an den Schulen ebenso wie viele Brecht-Aufführungen an Theatern hätten dazu beigetragen, betonte er. Brecht sei ein großer Verehrer von Karl Valentin und dessen absurder Komik gewesen.

Unterdessen hat der international renommierte Regisseur Willy Decker gemeinsam mit seinem Ausstatter Wolfgang Gussmann den Inszenierungsauftrag für Jacques Offenbachs Oper "Hoffmanns Erzählungen" an der Komischen Oper zurückgegeben. Angaben zu den Gründen machte das Opernhaus nicht. Die Premiere am 4. Februar soll nun von Regisseur Thilo Reinhardt in Szene gesetzt werden. (tso/ddp)

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