Berlin : Koreanisches Berlin

„Nicht Fisch nicht Fleisch“ im ZDF

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STADTMENSCHEN

Dass es sich in Berlin gut koreanisch leben lässt, wissen die Stammkunden des Imbisses KwangJu in Wilmersdorf längst. Nun liefert der Film „Nicht Fisch nicht Fleisch“ von Matthias Keilich eine ganze Liebesgeschichte dazu – mit dem Imbiss als Kulisse. Der Regisseur wurde von der Lebensgeschichte eines Freundes inspiriert, der als Koreaner von deutschen Eltern adoptiert wurde. Die Hauptrollen hat Keilich mit dem ehemaligen Viva-Moderator Ill Young Kim und der Berliner Koreanerin Ju Youn Kim besetzt.

Ill Young Kim spielt Michael, den Adoptivsohn, der nach der Scheidung seiner Eltern nach Berlin zieht und hier mit der koreanischen Kultur konfrontiert wird. Ju Youn Kim ist die Tochter des Imbiss-Besitzers, in die sich Michael verliebt – sehr zum Missfallen der Eltern. Gedreht wurde nur an Original-Schauplätzen: Von der Tae-Kwon- Do-Schule in Tempelhof bis zur Karaoke-Bar in der Wilmersdorfer Straße führt der Film durch die echten Koreaner-Treffs in Berlin.

Auf 30 internationalen Filmfestivals wurde der Film gezeigt, 2002 für den First-Steps- Award nominiert. Im koreanischen Pusan wurde der Hauptdarsteller wie ein Star gefeiert: „Es war herrlich“, sagt Ill Young Kim. „Nicht Fisch nicht Fleisch“ wird Montagabend 0.05 Uhr im ZDF ausgestrahlt. amf

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