Berlin : Kostenlos zum Medien-Manager

Ab heute können sich Tagesspiegel-Leser um zwei Gratis-Studienplätze an der Kommunikations-Akademie Pixelapostel bewerben

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Sechs Semester dauert der neue Studiengang „Bachelor of Media Management“, den die private Berliner KommunikationsAkademie Pixelapostel anbietet. Tagesspiegel-Leser können sich am Wettbewerb um zwei kostenlose Studienplätze beteiligen (siehe Kasten). Begleitend dazu informieren wir über die privaten Hochschulen in Berlin.

Klein und fein präsentieren sich die privaten Hochschulen der Stadt. Vom Massenbetrieb der staatlichen Unis sind sie weit entfernt. An der FU gibt es rund 43 000 Studenten, an der Humboldt-Universität 37 000 und an der TU 30 000. Zum Vergleich: Pixelapostel bietet jetzt 50 Studienplätze an. Die meisten privaten Lehrstätten sind auf Wirtschaft spezialisiert. In die Schlagzeilen geriet zuletzt die geplante „European School of Management and Technology (ESMT)“ im ehemaligen DDR-Staatsratsgebäude in Mitte. 20 Konzerne wie Thyssen-Krupp und Daimler-Chrysler wollen ab 2004 jährlich 300 Manager ausbilden. Noch verzögert sich der Start. Wissenschaftssenator Thomas Flierl (PDS) erwartet das Ausbildungskonzept, das für die staatliche Anerkennung und die Übertragung des bundeseigenen Gebäudes ans Land Berlin nötig ist, bis Ende September.

Seit einem Jahr gibt es die nach ihren Gründern Otremba und Tanyildiz benannte OTA-Hochschule in Lichtenberg mit vorerst 77 Studienplätzen für Wirtschaft oder Information und Kommunikation. Der Abschluss ist ein „Bachelor of Arts (Honours)“. Zum Hochschulrat gehören der frühere Daimler-Chef Edzard Reuter und Ex-Wissenschaftssenator Ulf Fink. Die 1819 in Frankreich gegründete Europäische Wirtschaftshochschule (ESCP-EAP) ist seit drei Jahren in Berlin präsent. Sie hat auch Standorte in Paris, Madrid und Oxford. Das Studium „Internationale Betriebswirtschaft“ findet über drei Länder verteilt statt und führt zu den Abschlüssen Diplom-Kaufmann beziehungsweise -Kauffrau, Diplome de Grande Ecole (französisch) und MSc (britisch).

1999 entstand in Pankow das European College of Liberal Arts Berlin (ECLA), in dem 50 Studenten lernen. Das englischsprachige Studium ist „kein enges Training für bestimmte Jobs“, sondern eine „ganzheitliche wissenschaftliche Bildung“. An Manager aus kleinen und mittelgroßen Firmen wendet sich seit 1998 die Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) mit dem „Master of Business Administration“. Am 15. Oktober öffnet in Charlottenburg das jüdisch-amerikanische Touro College mit 30 Studienplätzen für den „Bachelor of Science in Business, Management and Administration“. Die Uni steht jüdischen und nichtjüdischen Bewerbern offen. Sie wurde 1970 in den USA gegründet und hat Zweigstellen in Israel und Russland.

Auch die staatlichen Unis bieten in manchen Fächern schon die Abschlüsse Bachelor und Master an, die bis 2010 zum Standard werden sollen. Wer aber kleine Teams und starken Praxisbezug sucht, wird eher bei den Privaten fündig. FU-Präsident Dieter Lenzen sieht ein „ausgewogenes Miteinander“. Schließlich beschränkten sich die Privathochschulen auf wenige Fächer, die es an der FU gar nicht in dieser Form gebe. CD

Informationen im Internet:

www.pixelapostel.de ,

www.otahochschule.de , www.ecla.de , www.escp-eap.net , www.sti-mba.de , www.touroberlin.de

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