Kranzniederlegung : Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 geehrt

Unter Beisein des Bundespräsidenten haben zahlreiche Spitzenpolitiker im Berliner Bendlerblock in einer Zeremonie des gescheiterten Attentats auf Hitler vom 20. Juli 1944 gedacht. Am Sitz des Verteidigunsministeriums legten sie Kränze nieder.

Kranzniederlegung
Bundesratspräsident Harald Ringstorff und der Generalinspekteur der Bundeswehr Wolfgang Schneiderhan bei der Gedenkveranstaltung...Foto: ddp

BerlinAm heutigen Jahrestag des gescheiterten Bombenattentats auf Hitler vom 20. Juli 1944 haben Spitzenpolitiker die damalige Widerstandsbewegung um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg gewürdigt. In Erinnerung an die hingerichteten Widerstandskämpfer wurden im Berliner Bendlerblock, dem Sitz des heutigen Verteidigungsministeriums, Kränze niedergelegt.

An der Zeremonie nahmen unter anderen Bundesratspräsident Harald Ringstorff (SPD), Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU), Kanzleramtschef Thomas de Maizière (CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) teil.

Im Bendlerblock waren die Schlüsselfiguren des Umsturzversuchs um Stauffenberg standrechtlich erschossen worden. Stauffenberg hatte zuvor in der Wolfsschanze bei Rastenburg in Ostpreußen eine Bombe deponiert. Während der Besprechung des militärischen Führungsstabs explodierte der Sprengsatz. Hitler erlitt nur leichte Verletzungen. Der geplante Staatsstreich scheiterte. (mit ddp)

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