Krebsregister : 2800 Fälle von Brustkrebs in Berlin

In Berlin starben 700 Frauen im Jahr 2012 an Brustkrebs. Diese Zahlen nannte das Gemeinsame Krebsregister der ostdeutschen Länder aus Anlass des Brustkrebsmonats Oktober.

Auf der Bildschirmdarstellung einer Magnetresonanz-(MR)-Mammographie ist ein winziger Tumor in der Brust einer Patientin zu sehen.
Auf der Bildschirmdarstellung einer Magnetresonanz-(MR)-Mammographie ist ein winziger Tumor in der Brust einer Patientin zu sehen.Foto: dpa

In Berlin starben 700 Frauen im Jahr 2012 an Brustkrebs. 2798 Fälle von Brustkrebs wurden bei Frauen in Berlin 2012 registriert. Diese Zahlen nannte das Gemeinsame Krebsregister der ostdeutschen Länder aus Anlass des Brustkrebsmonats Oktober.

Brustkrebs ist die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Zwischen dem 65. und 69. Lebensjahr erkrankten sie am häufigsten an dieser Krebsart. Knapp ein Fünftel aller Erkrankten aber sind unter 50 Jahre alt. Um Brustkrebs möglichst früh zu erkennen, werden in Berlin seit 2007 alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren zum Mammographie-Screening eingeladen.

Ziel ist es, möglichst viele kleine Tumore aufzuspüren, die noch nicht tastbar sind. Auffälligkeiten werden mit weiteren Röntgenaufnahmen, mittels Ultraschall und schließlich durch Gewebeproben abgeklärt, die unter dem Mikroskop untersucht werden. Skeptiker weisen darauf hin, dass beim Screening nicht immer alle Tumore erkannt werden. sib

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