Berlin : Kredite für Plattenbauten: Chronik einer Affäre

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Die Aubis-Affäre beginnt Anfang der 90er Jahre, als die Immobilienfirma Aubis Tausende von Plattenbauten übernimmt. Den Kauf finanziert die Bankgesellschaftstochter Berlin Hyp mit Krediten.

Im Oktober 1995 spendieren Wienhold und Neuling der Berliner CDU 40 000 Mark. Das Geld übergibt Wienhold dem damaligen Berlin Hyp-Chef und CDU-Fraktionsvorsitzenden Klaus Landowsky.

Im Februar 2001 löst die Aubis-Spende die Berliner Parteispenden- und Bankenaffäre aus. Im Juni kündigt die SPD die große Koalition mit der CDU auf.

Im Februar 2002 wird gegen Wienhold und Neuling Haftbefehl erlassen.

Im März 2002 erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Wienhold und Neuling wegen Betrugs und Betrugsversuch. Sie glaubt, den Managern einen Schaden von 918 000 Euro nachweisen zu können.

Im April 2002 kommen die Manager gegen eine Kaution von 950 000 Euro frei. Sie müssen sich einmal in der Woche bei der Polizei melden.

Im Februar 2003 verschiebt das Gericht zum ersten Mal den Prozess. Im September 2003 wird der Haftbefehl aufgehoben. Die Manager erhalten ihre Kaution zurück. Im Oktober verschiebt das Gericht den Prozess erneut.

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