Kreißsaal-Report : Überleben, das ist harte Arbeit

Weniger als 1500 Gramm Geburtsgewicht: Frühchen werden in Berlins Spezialkliniken versorgt. Wir waren auf der Frühchenstation der Charité in Mitte und ließen uns von den Schicksalen berichten.

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Diese Stille ist eigenartig: 30 Babies liegen hier in Wärmebettchen und Brutkästen – doch kein Schrei ist zu hören. Ungewöhnlich für eine Neugeborenenstation. Doch die Neonatologie der Charité in Mitte ist auch nicht gewöhnlich. Hier werden Säuglinge betreut, die zum Teil schon vor der 24. Schwangerschaftswoche
zur Welt kamen – vier Monate vor der regulären Zeit. Ihre unfertigen Körper brauchen viel mehr Hilfe als bei Neugeborenen üblich und die Unterstützung der modernsten Medizintechnik.

Die Kleinen schlafen viel, der Kampf ums Überleben ist anstrengend. Viele von ihnen, die auf der Intensivstation der Abteilung liegen, haben einen Beatmungsschlauch in der Nase, der bis in die Luftröhre reicht. Sie sind noch zu schwach, um selbst atmen zu können. Auch das ist ein Grund für die Stille: der Tubus genannte Schlauch drückt die Stimmbänder zur Seite – die Babies können gar nicht schreien, zumindest nicht hörbar.

Wenn man die Technik ignoriert, die blinkenden Messgeräte, die Monitore und Kameras, fällt eine gewisse Uniformität auf. Die Bettwäsche hat überall das gleiche Design: bunte Bärchen tanzen auf den Decken, die nur so groß sind, wie das Kopfkissen eines Erwachsenen, unter denen die Menschlein aber trotzdem fast nicht zu erkennen sind.

Eine Mutter sitzt still neben einem leeren Inkubator. Sie hat eine entspannte Körperhaltung, atmet ruhig ein und aus. Ihr Kopf ist leicht nach vorn gebeugt – zu ihrem Kind, das auf ihrer Brust liegt. Nur das Köpfchen schaut unter der Wolldecke hervor, die dessen Körper bedeckt. Ein transparenter Beatmungsschlauch führt in die Nase des Säuglings. Die Mutter murmelt leise Worte. Diese körperliche Nähe stärkt die emotionale Bindung zwischen Kind und den Eltern, hat aber auch einen therapeutischen Effekt: „Das Baby wird durch den vertrauten Herzschlag beruhigt und durch die Bewegungen des Brustkorbes erhält es einen ständigen Atemreiz“, sagt Hannes Hammer, stellvertretender Direktor der Klinik für Neonatologie.

Internet-Kameras über jedem Bett

Das Baby rührt sich nicht, genießt Wärme und Nähe. “Känguruhen” nennt man das hier. Einer der Begriffe, die erkennbar den Zweck haben, eine beängstigende Situation abzumildern. Die Frühgeborenen heißen “Frühchen”, die Computermonitore über den Betten “Wächter” – und ein Projekt auf der Station nennt sich Sternchenstunde: kleine Internet-Kameras über jedem Bett, mit deren Hilfe die Eltern ihr Kind zwischen 15 und 21 Uhr auch am heimischen Computer im Auge behalten können.

Diese Möglichkeit gibt es nur für die beiden Teilstationen, auf denen die stabilisierten Frühchen liegen. Die Intensivstation mit den Sorgenkindern aber bleibt vorerst dem Internet verborgen. “Wir wussten nicht, ob wir dadurch die Eltern beunruhigen”, sagt der Vizedirektor Hammer.

Technik sichert das Überleben der Neugeborenen

In der Tat: die hilflosen Patienten auf der Intensivstation rühren bei Außenstehenden das Herz, bei den Eltern aber können sie Angst und Sorge verstärken. Es ist schwer erträglich, zu sehen, wie sehr das Überleben dieser Kinder von der Technik abhängt. Die meisten liegen in Brutkästen, haben Schläuche im Mund, in der Nase, am Kopf, an den Armen; für die Atmung, für die Ernährung, für Infusionen. Sie bekommen Arzneien, um die Reifung der Lunge zu beschleunigen, oder werden mit intensivem Blaulicht bestrahlt, weil sie wegen der unterentwickelten Leber unter einer Neugeborenengelbsucht leiden. So wird der Abbau des überschüssigen gelben Blutfarbstoffes Bilirubin beschleunigt.

Auf der Brust von vielen der Säuglinge kleben Sensoren, die Herzschlag und Atmung überwachen. Einigen von ihnen müssen die Ärzte täglich Blut abnehmen, um die optimale Beatmung und Arzneiwirkung zu kontrollieren.

Die Röhrchen und Kabel werden mit kleinen, weißen Pflastern fixiert, die die Kinderschwestern in Herz- oder Blütenform geschnitten haben – eine Geste, um die Belastung für die Eltern und wohl auch für das Personal zu mildern.

Brutkästen simulieren das Mikroklima der Gebärmutter

Auch die kleine Marie* ist so verkabelt. Sie liegt still in ihrem Inkubator, einem Kasten aus Plexiglas, mit 35 mal 60 Zentimetern Kantenlänge und großen Löchern in der Seite, durch die man die Hände ins Innere führen kann. Der Hightech-Kasten hat es in sich: Er filtert die Luft, reichert sie mit Sauerstoff und Feuchtigkeit an und hält die Körperwärme der Kinder bei konstanten 37 Grad – ein Mikroklima, das der Gebärmutter nachempfunden ist.

Ganze 580 Gramm bringt Marie auf die Waage. Sie misst 30 Zentimeter, nur etwas mehr als halb so viel wie ein reifes Neugeborenes. Ihre dünne, fast durchscheinende Haut ist rötlich. Schon nach 27 Schwangerschaftswochen drängte Marie auf die Welt, gut drei Monate zu früh. Mediziner orientieren sich bei der Risikosystematik am Geburtsgewicht und am Termin. Die 37. Schwangerschaftswoche trennt per Definition eine Früh- von einer Normalgeburt. Aber erst unter einem Geburtsgewicht von 1500 Gramm gelten Neugeborene als Risikopatienten.

Eltern fällt der Umgang mit ihren Frühchen zunächst oft schwer

Anna* ist auch so ein Leichtgewicht. Sie liegt drei Brutkästen von Marie entfernt. Eine Pflegerin ist gerade dabei, sie vorsichtig zu waschen und zu wickeln. Für viele Frühchen übernimmt die Körperpflege anfänglich das Klinikpersonal. Denn das fällt mancher Mutter oder manchem Vater zunächst schwer. Sie haben Angst, die Kleinen dabei womöglich zu verletzen. Verständlich angesichts der so zerbrechlich wirkenden Körper – kleiner Händchen zum Beispiel, die gerade so den Zeigefinger eines Erwachsenen umgreifen können.

Auch Berit Colberg musste erst lernen, dass sie ihre Kinder ganz normal versorgen kann. Inzwischen hat die dreifache Mutter aus dem brandenburgischen Eggersdorf Erfahrung damit. Sie steht am Wickeltisch und versorgt mit routinierten Handgriffen ihre beiden Neugeborenen Lara und Noel, zweieiige Zwillinge, die es sehr eilig hatten, auf die Welt zu kommen. Berit Colberg hat ihr langes, dunkles Haar nach hinten zu einem Zopf geflochten. Keine Strähne entging der strengen Fixierung. Die Frisur betont ihr rundes Gesicht mit den weichen Zügen, vor allem aber ihre großen braunen Augen und die vollen Lippen. Berit Colberg lächelt viel.
Dabei hat es das Schicksal der 31-Jährigen nicht gerade leicht gemacht. Ihre erste Schwangerschaft vor einiger Zeit musste abgebrochen werden. Denn das heranwachsende Kind litt unter einer schweren Form der Glasknochenkrankheit, die ein Überleben des Babys unwahrscheinlich machte.

Dann, 2006, die zweite Schwangerschaft. Ein Junge. Zunächst lief alles gut, das Kind entwickelte sich prächtig im Mutterleib. Doch dann wurden die Ärzte nervös: Berit Colberg litt plötzlich unter starkem Bluthochdruck. Ihr Organismus interpretierte das heranwachsende Kind offenbar als Fremdkörper und reagierte mit Abstoßung. Um das Leben der Mutter nicht zu gefährden, entschieden die Mediziner an der Charité damals: Das Kind muss geboren werden. Und so kam Leon in der 29. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt; elf Wochen zu früh. Er wog damals 1084 Gramm.

Die ersten beiden Tage bekam die junge Mutter ihr Neugeborenes nicht zu Gesicht. Sie war zu geschwächt von den vorhergehenden Strapazen und ihr Sohn durfte nicht aus dem Inkubator. “Als ich Leon dann das erste Mal im Brutkasten sah, war ich froh, dass er lebte – aber irgendwie konnte ich mir kaum vorstellen, dass es mein Kind war, so winzig war er.”

Das Leben richtet sich nicht nach statistischen Wahrscheinlichkeiten

Doch es ging alles gut. Leon ist jetzt zweieinhalb Jahre alt, “zeigt keine Auffälligkeiten”, sagt seine Mutter. Winzig ist er mittlerweile auch nicht mehr. Dann schlug das Schicksal erneut zu. 2008. Berit Colberg freut sich auf die Zwillinge, die in ihrem Bauch Gestalt gewinnen. Sie weiß, dass die Gefahr der Wiederholung
einer Frühgeburt statistisch gering ist. Ihr Lebenspartner hatte schon die Namen ausgesucht: Lara und Noel.
Doch das Leben richtet sich nicht nach statistischen Wahrscheinlichkeiten. Wieder gibt es Probleme, wieder müssen die Charité-Ärzte die Kinder vor der Zeit auf die Welt holen. Lara will nicht mehr wachsen, bleibt in der Entwicklung immer weiter hinter ihrem Zwillingsbruder zurück. Schließlich drohen Laras Organe zu versagen. Lebensgefahr. Die Kinder werden am 1. August 2008 zur Welt gebracht. Noel wiegt immerhin schon 1870 Gramm, seine Schwester nur gut die Hälfte.

Sie vor allem braucht Ruhe und Wärme. Vier Wochen muss Lara im Inkubator bleiben. Aber auch Noel ist auf Hilfe angewiesen. Er vergisst manchmal, Luft zu holen, muss beatmet werden.
Wie die Sorge sich wiederholt, so wiederholt sich auch das Glück. Lara legt im Brutkasten eine rasante Aufholjagd hin. Ende August wiegt sie fast so viel wie ihr Brüderchen. Beide liegen schon nicht mehr auf der Intensivstation.

Die Eltern besuchen ihre Kinder jeden Tag. Wut über ein hartes Schicksal? “Ich sehe das pragmatisch”, schiebt Berit Colberg jeden Zweifel beiseite. “Wir fühlen uns hier gut versorgt und freuen uns, die Kleinen bald mit nach Hause nehmen zu können.” Am 13. September 2008 ist es so weit: Die beiden dürfen die Klinik verlassen. Lara wiegt 1500 Gramm und ihr Bruder 2500.

Frühgeburten haben wenig mit dem Lebenswandel zu tun…

Doch warum passiert so etwas überhaupt? Wenn einer Frau eine Frühgeburt nicht erspart wird, dann hat das selten etwas mit beeinflussbaren Umständen oder Lebenswandel zu tun, sagt Charité-Arzt Hannes Hammer. “Das ist in den meisten Fällen Schicksal.” Häufig steckt zum Beispiel eine Streptokokken-Besiedlung in der Vagina dahinter, wenn die Wehen zur Unzeit auftreten.

Manchmal wehrt sich auch der weibliche Körper gegen das heranwachsende Kind – so wie bei Berit Colbergs erstem Sohn. Bei rund jeder zehnten Frühgeburt sei dies die Ursache, sagen Mediziner. Diese Reaktion macht nicht das Kind krank, sondern die Mutter: der Blutdruck steigt plötzlich rasant an oder die Leber wird geschädigt.

Und schließlich kann es während der Schwangerschaft auch zu einer Fehlfunktion der Plazenta kommen, durch die das Kind nicht mehr richtig versorgt wird – wie bei Berit Colbergs Tochter Lara. “Der Fötus wächst nicht mehr oder nur sehr langsam”, sagt Hammer. “Wenn wir dann nicht eingreifen, droht der Tod des Kindes.”

…abgesehen von Tabak-, Drogen- und Alkoholkonsum

Aber eines, das will Hammer nicht auf das Schicksal schieben: “Natürlich belasten Rauchen, Drogen- oder Alkoholkonsum die Schwangerschaft.” Normale körperliche Betätigung sei dagegen völlig in Ordnung, sagt Hammer all den besorgten Schwangeren, die fürchten, durch leichten Sport ihr Kind zu verlieren.
In Berlin kommen pro Jahr gut 3000 Frühchen zur Welt. Spezialzentren zu deren Versorgung sind allerdings nur bei den wirklichen Risikogeburten – also unter einem Geburtsgewicht von anderthalb Kilogramm – nötig. Das betrifft in Berlin jährlich rund 550 Kinder; gut drei Viertel von ihnen werden in den zwei Spezialkliniken, sogenannten Perinatalzentren, versorgt. Das sind die Charité mit ihrem Klinikum in Mitte und dem Virchow-Klinikum sowie das Vivantes-Klinikum Neukölln.

Diese Konzentration ist auch eine ökonomische Frage, denn der technische und personelle Aufwand ist enorm. So ist mehr Personal auf den Stationen nötig, um die Kinder, die sich nicht um Arbeitsschichten scheren, rund um die Uhr intensiv betreuen zu können. Auch die Ansprüche an die Qualifikation seien viel höher als auf normalen Krankenstationen.

Auch wenn sich nicht immer früh genug erkennen lässt, ob eine normale Schwangerschaft in eine Risikogeburt mündet, so bleibt doch meist Zeit, dann die Schwangere in ein Spezialzentrum zu verlegen. “Selbst nach dem Blasensprung kann man die Geburt noch häufig um zwei, drei Wochen verzögern, vorausgesetzt, dem Fötus geht es gut”, sagt der Neonatologe Hammer.

Geburten vor der 23. Woche sind besonders kritisch

Besonders problematisch wird es, wenn das Kind vor der 23. Schwangerschaftswoche auf die Welt will. Hier liegt derzeit die biologische Grenze für die Überlebensfähigkeit des Fötus außerhalb des Mutterleibs. Diese Trennlinie wird durch den Entwicklungsstand der Lunge markiert, die bis zu diesem Zeitpunkt den notwendigen Gasaustausch noch nicht leisten kann.

Nach diesem Termin sinkt das Risiko Woche für Woche. Ab der 28. Woche liegt die Überlebenswahrscheinlichkeit des Kindes bereits bei über 90 Prozent. “Nach der 32. Woche ist das Sterberisiko quasi ausgestanden”, sagt Klinikdirektor Hammer.

Aber wenn nicht der Tod, so drohen dem Kind doch Schäden. Von den bis zur 28. Schwangerschaftswoche Geborenen leidet jedes zweite “unter spürbaren Problemen”, sagt Hammer. Dazu zählen spastische Lähmungen oder ein beeinträchtigtes Sehvermögen, bis hin zu Blindheit.

Selbst wenn das Frühgeborene die ersten Lebensmonate scheinbar ohne Probleme meistert, können Spätfolgen noch im zweiten oder dritten Lebensjahr auftreten: eine verzögerte Sprachentwicklung zum Beispiel, Aufmerksamkeitsdefizite oder eine Lernschwäche. “Aber letztlich lässt sich bei diesen Problemen nie genau sagen, ob sie durch die frühe Geburt verursacht wurden oder durch die genetische Veranlagung”, sagt Hammer.

Verbesserte Überlebenschancen durch medizinischen Fortschritt

Nicht nur die Überlebenschancen haben sich durch die medizinischen Entwicklungen verbessert, sondern auch die Möglichkeiten, Spätschäden zu verhindern. Obwohl in den letzten Jahrzehnten immer jüngere Frühgeborene überleben, hat die Zahl der geborenen Kinder mit Behinderungen nicht zugenommen.
Als wichtigsten medikamentösen Fortschritt bezeichnet Hammer eine Arznei, die der unreifen Lunge eines Frühgeborenen eine Substanz zuführt, die reife Organe selbstständig bilden. “Surfactant” steht seit Ende der 80er Jahre zur Verfügung und hat die Überlebenschancen extrem verbesert. Auch spezielle Antibiotika seien eine wichtige Etappe gewesen, ebenso wie Eiweißpräparate, die die Muttermilch für die Frühchen mit ihrem oft unterentwickelten Verdauungssystem bekömmlicher machen. Ein Überleben des Kindes um jeden Preis, das sei aber gar nicht das Ziel, sagt Hammer. Man müsse seine Grenzen respektieren. Und das kann auch bedeuten, dass der Arzt die Geburt eines viel zu frühen Kindes akzeptiert, damit es in Ruhe sterben kann, das heißt, dass dann auf der Station die Pflege des sterbenden Kindes im Mittelpunkt steht.

Die Leidensfähigkeit der Eltern ist sehr unterschiedlich. Oft wollen die Eltern früher aufgeben als die Ärzte, wenn nichts gut zu gehen scheint, wenn die Gesundheitsprobleme der Frühchen übermächtig werden, wenn die Hoffnung auf ein gutes Ende schwindet. Dann ist es die Aufgabe der Mediziner und Schwestern, diese Hoffnung zurückzugeben. Dafür erhalten sie Kommunikationstrainings, stehen als Berater zur Verfügung. “Wir betreuen hier eben nicht nur die Patienten, sondern auch deren Eltern”, sagt Hammer.

Aber letztlich sind Mediziner und auch die Eltern in diesem Überlebenskampf nur Helfer: “Die Hauptarbeit liegt bei den Kleinen”, sagt Hannes Hammer, “und die können manchmal mehr, als wir ihnen zutrauen.”

Quelle: Gesundheitsberater Berlin

Der 17. November 2010 ist der Internationale Tag der Frühgeborenen. Zum zweiten Mal finden wieder zahlreiche Veranstaltungen statt, darunter ein Symposium, ein Benefizkonzert und der Aufstieg von 6000 Luftballons in den Berliner Himmel, stellvertretend für die 60 000 zu früh geborenen Kinder. Weitere Hinweise zu den geplanten Veranstaltungen finden sie auf der Seite des Bundesverband “Das frühgeborene Kind” e.V., auf der Website des “Traglinge e.V.” und auf dem Frühgeborenenportal der Charité.

Auch auf den Seiten von gesundheitsberater-berlin.de finden Sie Dossiers, Reportagen und Hintergrundinformationen rund um das Thema Frühgeburt.

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