Berlin : Kreuzberg: Barrieren am Görlitzer Ufer

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Das Überqueren des Görlitzer Ufers zwischen Tabor- und Görlitzer Straße ist bald nicht mehr so lebensgefährlich wie jetzt. Dem Schleichverkehr, der dort trotz der Spielstraßen-Schilder entlang rast, wird ab dem Frühahr 2002 eine Barriere in den Weg gesetzt. Ob die Straße zur Sackgasse oder gänzlich gesperrt wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Dass der nördliche Teil des Görlitzer Ufers nicht mehr für Raser zur Verfügung steht, ist sicher, bestätigt Baustadtrat Franz Schulz (Grüne). Damit wird eine jahrelange Forderung von Anwohnern erfüllt.

Eine Kita, Kinderläden und die Fichtelgebirgsgrundschule versuchen schon lange, die Straße sperren zu lassen. Um den großen Spielplatz auf der anderen Seite über den Hellmannsteig zu erreichen, muss man die stark befahrene Straße überqueren. Kaum ein Autofahrer hält sich an die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit.

Schon während der Bauarbeiten ab Herbst können Kraftfahrzeuge diesen Teil des Görlitzer Ufers nicht mehr benutzen. Strittig ist nur noch, ob Sackgasse oder Vollsperrung. Dann könnten nur Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei die Straße befahren. Schulz wäre die zweite Variante lieber. Weitere Straßenberuhigungen seien in Kreuzberg zunächst nicht geplant. Doch die Simon-Dach-Straße in Friedrichshain hat ein ähnliches Problem. Autos benuten die Wohnstraße als Schleichweg, um den Staus auf der Warschauer Straße zu entkommen. Dort wird möglicherweise eine Einbahnstraße den Verkehr bremsen.

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