Kriminalität : 18-Jähriger bei Messerangriff lebensgefährlich verletzt

Bei einem Messerangriff ist am Montagabend in Berlin-Neukölln ein 18-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Dem Angriff ging ein Streit in einem Bus wegen zu lauter Musik voraus. Die Mordkommission ermittelt.

Berlin - Der junge Mann sei zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder auf dem Britzer Damm von fünf unbekannten Jugendlichen mit einem Messer angegriffen worden, sagte ein Polizeisprecher. Während der 20-Jährige leicht verletzt fliehen konnte, erlitt sein jüngerer Bruder eine Stichverletzung in den Oberschenkel. Die Täter schlugen und traten zudem auf ihr am Boden liegendes Opfer ein. Aufgrund des hohen Blutverlustes bestand für den jungen Mann Lebensgefahr.

Nach ersten Ermittlungen waren die Brüder in Begleitung ihrer Eltern in einem Bus der Linie M 46 mit den fünf Jugendlichen in Streit geraten, weil diese laute Musik hörten. Täter und die späteren Opfer verließen das Fahrzeug an unterschiedlichen Haltestellen. Vermutlich zufällig stießen die Brüder dann nach dem Besuch einer Videothek erneut auf die Gruppe.

Polizei fahndet nach Tätern

Laut Polizei griffen die fünf Jugendlichen sofort an, wobei einer der Täter mit dem Messer zustach. Anschließend flüchteten die Angreifer zur Fuß über die Bürgerstraße in Richtung Mackenroder Weg. Der Tatverdacht gegen einen kurze Zeit später in Tatortnähe festgenommenen 18-Jährigen hat sich den Angaben zufolge nicht bestätigt. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. (tso/ddp)

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