Berlin : Kriminalität: Mord an Russin vor Aufklärung

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Drei Tage nach dem Mord an der 45-jährigen Nina Gowarucha hat die Polizei einen 37-jährigen Mann festgenommen. Der Aserbaidschaner steht unter dringendem Verdacht, die Ukrainerin am Sonnabend in Prenzlauer Berg getötet zu haben. Die 4. Mordkommission hatte den Mann nach der Bluttat schnell den 37-Jährigen als mutmaßlichen Täter ermittelt und ihn zur Fahndung ausgeschrieben.

Am Montagabend um 21.10 Uhr war er dann im Bahnhof Alexanderplatz von Streifenbeamten überprüft und festgenommen worden. Der Tatverdächtige schweigt bislang; er wurde am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Die Frau war am Sonnabend in ihrer Wohnung in der Greifswalder Straße mit einem Stich in den Hals gefunden worden. Mehrere russischsprachige Personen waren Zeugen der Tat. Eine Frau und ein Mann waren danach auf die Straße gerannt und hatten einen Passanten gebeten, die Feuerwehr zu rufen, "da ein Unglück passiert" sei. Trotz sofortiger Hilfe starb die Frau noch in der Wohnung. Gowarucha hatte sich illegal in Berlin aufgehalten. Die Wohnung mietete sie unter falschen Namen; in Berlin lebte sie illegal.

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