Berlin : Kritik – nein danke

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LESERBRIEF DES TAGES

Betr.: Streit um Sparkurs in Vivantes-Klinken vom 6.9.2002

Wer kritisiert, bekommt seine Papiere ausgehändigt. So einfach ist es in der Welt von Vivantes. Pech, dass es diesmal ausgerechnet einen der besten und renommiertesten Berliner Neurologen betrifft. Die Patienten aus Tempelhof oder Schöneberg können ja im Neuköllner Krankenhaus oder sonstwo mit ihren Problemen vorstellig werden. Hauptsache, der Störenfried ist weg. Übrigens, nicht nur eine „fehlende Loyalität“, sondern auch ökonomische Eigeninteressen scheinen bei Vivantes gelegentlich die Qualität der Patientenversorgung zu dominieren. Denn aus welchen Gründen sonst würde man z.B. nierenkranke Patienten in wohnortferne Vivantes-Einrichtungen verlegen, obwohl eine kompetente Nephrologische Abteilung „vor Ort“ ist?Prof. Dr. med. Klaus Schaefer, Ärztlicher Direktor - Chefarzt der Med. Abt. II im St. Joseph-Krankenhaus, Tempelhof

Der Tagesspiegel berichtet, die Leser antworten. An dieser Stelle deshalb der Leserbrief des Tages – so aktuell wie die Berichterstattung. Zuschriften bitte an: Der Tagesspiegel, Demokratisches Forum, 10876 Berlin. Sie können auch faxen: 030 26009-332. Per E-Mail: leserbriefe@tagesspiegel.de .

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