Berlin : Kulisse Berlin: Täglich 35 Drehorte

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Täglich gibt es in Berlin bis zu 35 Dreharbeiten auf den Straßen - mit den entsprechenden Sperrungen. Die Gebühren, um einen Tag lang öffentliches Straßenland zu nutzen, variieren je nach Aufwand und Dauer. Dass mehrere tausend Mark zusammen kommen, ist selten. "Berlin ist ein vergleichsweise kostengünstiger Standort", meint Benedikt Steder von der Berlin-Brandenburg-Filmcommission, die den Produktionsfirmen behilflich ist, sich um Drehorte und -genehmigungen zu kümmern.

Das ist nämlich kompliziert und benötigt etwa vier Wochen Vorlauf. Pläne des Senats, das Verfahren zu erleichtern und einen zentralen Ansprechpartner zu schaffen, um die Filmstadt Berlin zu fördern, sind bislang gescheitert. Die Tiefbauämter der Bezirke erteilen die Drehgenehmigungen, in Zusammenarbeit mit der Polizei. Manchmal sind auch noch die Umwelt- und die Gartenbauämter mit zuständig. Für Brücken ist ausschließlich die Senatsverkehrsverwaltung zuständig.

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