Berlin : Kultur zwischen Strand und Liegewiese

Führungen, Vorträge und Konzerte im Potsdamer Neuen Garten und im Park Sanssouci

-

Potsdam. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten will mehr Besucher in den Neuen Garten zwischen Schloss Cecilienhof und Marmorpalais locken. Deshalb veranstaltet sie an diesem Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr einen „Tag des Neuen Gartens“. Mit speziellen Rundgängen, Vorträgen und Pflanzenversteigerungen sollen die Besucher stärker als bisher auf den Wert der Gartenkunstwerke aufmerksam gemacht werden. Wer sich auf die Wiese legen möchte, soll nach Willen von Michael Seiler, Gartendirektor der Stiftung, auf das eigens für dieses Vergnügen vorbereitete Terrain unweit des Grünen Hauses in der Nähe des Schlosses Cecilienhof ausweichen. Am nordöstlichen Ufer des Heiligen Sees an der Schwanenbrücke sei auch das Baden gestattet.

Das Programm am Sonntag beginnt um 11 Uhr mit einer Führung durch die Gärtnerei des Neuen Gartens. HansChristian Klenner, Chefrestaurator der Stiftung, zeigt um 11, 13 und 15 Uhr die Geheimnisse der Grotte am Jungfernsee. Auch eine Pyramide hat der Neue Garten zu bieten, die um 12.30, 14.30 und 16.30 Uhr besichtigt werden kann. Parkrundgänge beginnen am Haupteingang um 11.30, 12, 14, 15 und 16 Uhr. Der Palmensaal der Orangerie, Schloss Cecilienhof und Marmorpalais sind Kulisse für kleine Konzerte.

Ein besonderes Programm wird auch im Park Sanssouci geboten: Die Potsdamer Hofkonzerte rücken an diesem Sonnabend (19 Uhr) und Sonntag (16 Uhr) Prinzessin Luise Ulrike aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in den Mittelpunkt. Der zweitjüngsten Schwester von Friedrich II., die am schwedischen Hof Karriere machte, sind ein Ballett sowie Musik aus ihrer Zeit gewidmet. Dabei treten das Göteborger Opernballett und Solisten aus anderen schwedischen Theatern auf. Gunter Schoß liest dazu alte Dokumente. Das Stück „Minerva des Nordens“ wird im Schlosstheater des Neuen Palais im Park Sanssouci gezeigt. Ste.

0 Kommentare

Neuester Kommentar