Berlin : Kulturforum: Politik lobt Braunfels-Plan

Die Pläne des Architekten Stephan Braunfels für das Kulturforum bekommen von der Politik gute Noten. „Der Platz würde deutlich belebt“, sagt Stefan Evers, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek findet es gut, dass wieder über das Kulturforum diskutiert wird. Bevor konkrete Bauvorhaben und Freiraumkonzepte umgesetzt werden, sollte über die Identität des Ortes gesprochen werden. Dass der Senat jetzt Geld für eine temporäre Gestaltung der „hässlichen Brache“ ausgeben will, sei falsch. Das Geld – offenbar mehrere Millionen Euro – sollte besser in ein Dialogverfahren mit der Öffentlichkeit investiert werden.

Braunfels hatte vorgeschlagen, das Museum der Moderne nicht hinter der Neuen Nationalgalerie zu bauen, wie von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz geplant, sondern an der Potsdamer Straße. Dafür votiert auch Brigitte Lange, Stadtentwicklungsexpertin der SPD. Der Generaldirektor der Staatlichen Museen, Michael Eissenhauer, hält am Museumsstandort hinter der Nationalgalerie fest, lobt aber zugleich Braunfels. Sein Entwurf sei „von hoher stadtplanerischer Qualität“. loy

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