Kunst in Reinickendorf : Elf Künstler stellen in Tegel aus

Um Hochkultur zu erleben, muss man nicht in die Innenstadt fahren. Auch in Tegel gibt es vielfältige Kulturangebote.

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Paul Spies freut sich über die Internationalitäten der Ausstellenden.
Paul Spies freut sich über die Internationalitäten der Ausstellenden.Foto: Jörg Carstensen/dpa

Reinickendorf ist stolz auf die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten, die der Bezirk Künstlerinnen und Künstlern bietet. Eine davon sind die Kunstausstellungen, die seit sieben Jahren jeweils elf malerisch, grafisch oder bildhauerisch tätigen Menschen die Möglichkeit bieten, einige Arbeiten der Öffentlichkeit zu zeigen. Katrin Schultze-Berndt (CDU), Stadträtin für Bauen, Bildung und Kultur, eröffnete die diesjährige Präsentation in der Humboldt-Bibliothek mit der Zusicherung, auch künftig müsse man nicht in die Innenstadt fahren, um Hochkultur erleben zu können.

Dass der Bezirk drei Atelierstandorte in Frohnau, Tegel-Süd und Alt-Reinickendorf unterstützt, trage sicher auch zur Attraktivität des Berliner Nordens für Kunstschaffende bei, stellte sie heraus.

Paul Spies, Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin und Chefkurator des Landes Berlin im Humboldt-Forum, kündigte in seiner humorvollen Laudatio eine künftig engere Zusammenarbeit der Stiftung Stadtmuseum mit den regionalen Berliner Museen an. Dazu könne auch ein Austausch von Beständen für Ausstellungen gehören. Spies, im vergangenen Jahr aus Amsterdam nach Berlin gekommen, lobte es als für die Berliner Weltoffenheit geradezu typisch, dass sechs der elf Ausstellenden anderer als deutscher Nationalität sind.

Die Ausstellung dauert bis zum 29. April und ist von Montag bis Freitag von 11 bis 19 Uhr und am Sonnabend von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

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