Berlin : Kurz vorgestellt - Kultursenatorin Christa Thoben ist durchsetzungsstark

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In einem hat Christa Thoben für ihr neues Amt als Senatorin für Wissenschaft und Kultur beste Voraussetzungen: Sie kennt die Stadt zumindest in ihren Grundstrukturen. Nach der Bundestagswahl 1994 erhielt sie den Ruf als beamtete Staatssekretärin in das Bundesbauministerium und war als bekennende "Berlin-Anhängerin" auch für den Regierungsumzug mitverantwortlich. Nach dem Regierungswechsel 1998 schied Frau Thoben aus der Regierung aus.

Die 58-jährige Volkswirtin und Politologin gilt als sachlich wie durchsetzungsstark und blickt auf eine langjährige politische Karriere zurück. 1970 trat sie der CDU bei, engagierte sie sich zunächst in der Jungen Union. 1977 wurde Frau Thoben in den CDU-Landesvorstand Westfalen-Lippe gewählt, von 1983 bis 1986 war sie stellvertretende Landesvorsitzende in Westfalen-Lippe, ab 1986 stellvertretende Landesvorsitzende von Nordhrein-Westfalen. 1989 wurde sie in das CDU-Präsidium gewählt, in dem sie immer noch vertreten ist. 1980 zog sie erstmals in den Landtag Nordrhein-Westfalen ein, war stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion. In dieser Funktion profilierte sie sich als kompetente Fachfrau für Wirtschafts- und Energiepolitik. 1987 scheiterte die von Kurt Biedenkopf geförderte Politikerin mit ihrer Kandidatur um den Fraktionsvorsitz. 1990 wurde sie als erste Frau überhaupt Hauptgeschäftsführerin der IHK Münster.

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