Berlin : Kurzmeldungen

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WAS WIR VON DEN POLITIKERN NICHT MEHR HÖREN WOLLEN – UND WELCHE AUSSAGEN UNS IM JAHR 2002 GEFALLEN HABEN

„Die PisaStudie hat viele von uns aufgerüttelt. Die Bildungsdebatte fängt in Berlin allerdings nicht bei null an.“ (Klaus Wowereit in seiner Regierungserklärung am 21. Februar)

„Ich kann auf der Bundesebene für Berlin viel tun.“ (FDP-Landeschef Günter Rexrodt erklärt am 23. Januar, warum er sein Abgeordnetenhaus-Mandat nach drei Monaten zurückgibt)

„Die Deutschen haben immer Unglück gehabt, wenn sie sich irrationalen Stimmungen hingaben oder sich mit Propagandaphrasen in Gang bringen ließen. Das war 1914 so, und das große Unglück der Erdrutschwahlen vom 1931/1932 war so.“ (CDU-Landeschef Christoph Stölzl nach dem rot-grünen Wahlsieg)

„Wäre ich nicht zurückgetreten, wäre es ein größerer politischer Schaden gewesen.“ (Gregor Gysi am 2. August nach seinem Rücktritt als PDS-Wirtschaftssenator)

„Wir haben uns alle geirrt. Das ist leider so.“ (Ex-CDU- Fraktionschef und Ex-Bankchef Klaus Landowsky am 6. Dezember vor dem Untersuchungsausschuss zur Berliner Bankenaffäre)

„Die Zeiten sind für viele von uns nicht leicht. Aber – zeigt nicht die Geschichte, dass wir Berliner immer dann stark sind, wenn wir herausgefordert werden?“ (Klaus Wowereit, Weihnachtsansprache, 23. 12.)

„Gute Nacht, Berlin!“ (CSU-Chef Edmund Stoiber zum rot-roten Koalitionsvertrag)

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