Berlin : Kurzmeldungen

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Patrick Hoffmann ist begeistert: „Das macht mehr Spaß als in der Schule“, ruft der 12-Jährige. Seit gestern lernen Kinder auf dem Schlossplatz spielerisch, mit Gefahren im Straßenverkehr umzugehen. Verkehrserziehung mal anders: Nicht nur die Regeln auswendig zu lernen, sondern die Sinne zu schärfen und intuitives Reagieren zu schulen – das ist das Ziel der Aktion „mobile Kids“, die auf ihrer Deutschlandtour bis Freitag in Berlin Station macht. In vier knallbunten „Sinneskugeln“ können die Kinder zum Beispiel auf Tandems ihr Reaktionsvermögen testen. Während vor ihnen ein Film projiziert wird, müssen sie auf Hindernisse achten, dabei weiter in die Pedale treten und den richtigen Knopf drücken. Bei der „Hör-Reise“ geht es in einer simulierten Fahrt darum, Geräusche zuzuordnen: Signalisieren sie Gefahr oder nicht? Renate Lautenschläger von der Senatsschulverwaltung findet, dass die Aktion eine „spannende Ergänzung zur klassischen Verkehrserziehung“ ist. „Wenn ich jetzt mit dem Roller fahre, werde ich besser auf Autos aufpassen“, sagt der 11-jährige Patrick Paul am Ende des Parcours. Ein wünschenswerter Vorsatz. Im Jahr 2001 verunglückten in Berlin 1140 Kinder im Verkehr. mei/Foto: Uwe Steinert

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