Berlin : Kurzmeldungen

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Herr Stölzl, was sagen Sie zum Wahlergebnis?

Ich freue mich aus vollem Herzen, dass die CDU die Bundestagswahl gewonnen hat. Die unsentimentalen, pragmatischen, unideologischen Deutschen wollten diesen Darsteller-Kanzler Schröder mit seiner miserablen Wirtschaftsbilanz und einer unverantwortlichen Außenpolitik nicht mehr haben. Die CDU hat mit ihrem Programm und einem Kandidaten, der die Fleisch gewordene Nüchternheit ist, die besseren Noten bekommen. Das ist sehr erfreulich, wer auch immer die Bundesregierung bilden mag.

Die PDS, die in Berlin mitregiert, ist nicht mehr im Bundestag vertreten...

…das befriedigt mich sehr. Die PDS hat von den Wählern die Quittung für ihre doppelbödige Politik bekommen. Man kann nicht im Parteiprogramm Fundamentalopposition gegen die soziale Marktwirtschaft machen und trotzdem einen Platz an den politischen Fleischtöpfen und in den Regierungslimousinen haben wollen.

Die Liberalen wurden auch abgestraft.

Die Freien Demokraten wurden dafür bestraft, dass sie sich nicht zu einer eindeutigen Aussage für eine schwarz-gelbe Koalition im Bund durchringen konnten. Das war ein schwerer Fehler.

Auch in Berlin hat die CDU im Vergleich zur Bundestagswahl 1998 hinzugewonnen.

Das Ergebnis auf Landesebene ist doch wunderbar. Da ist der Stölzl-Bonus mit drin, oder? Die Berliner haben klar honoriert, dass wir einen neuen Anfang gemacht haben und nüchtern, programmatisch orientiert und mit neuen Köpfen für die Stadt arbeiten.

Das Gespräch führte U. Zawatka-Gerlach.

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