Berlin : Kurzmeldungen

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Spät in der Nacht konnte Detlef Dzembritzki endlich aufatmen. Der 59-jährige Sozialdemokrat hatte es mit 42,5 Prozent geschafft, seinen Wahlkreis zu verteidigen. Doch nirgendwo war es so knapp wie in Reinickendorf. Hatte der Ex-Bezirksbürgermeister 1998 noch mit fast zehnprozentigem Vorsprung den Einzug in den Bundestag geschafft, trennten ihn diesmal nur 662 Stimmen vom christdemokratischen Konkurrenten Roland Gewalt. „Die Wähler sind politischer geworden und gehen bewusster mit ihren Stimmen um“, resümiert Dzembritzki. Bei den Zweitstimmen liegt die CDU in Reinickendorf klar in Führung. Bereits bei der Abgeordnetenhauswahl hatte sie hier ihr bestes Ergebnis erzielen können.

du-/Foto: Heinrich

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