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Berlin : Kurzmeldungen

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Geschichte 1: In einem Dorf wird ein Kind vergewaltigt und ermordet. Die Kripo kommt nach einigen Wochen nicht mehr weiter – und bittet schließlich alle männlichen Dorf-Bewohner um eine Speichelprobe. Der Computer filtert aus den DNA-Proben den Täter heraus. Der Mann wird festgenommen und zu lebenslanger Haft verurteilt – Wiederholungsgefahr ist ausgeschlossen. Geschichte 2: In einem Dorf wird ein Kind vergewaltigt und ermordet. Die Polizei bittet um eine Speichelprobe, und mehrere hundert Männer des Dorfes weigern sich. Die Kripo kommt nicht weiter. Monate später wird das nächste Mädchen ermordet – die DNA-Spuren sind identisch. Diese zweite Geschichte hat sich, glücklicherweise, so noch nicht zugetragen, obwohl die Massentests ja „freiwillig“ waren. Der psychologische Druck einer derartigen Aktion reichte bislang immer aus, um die große Mehrheit des gewünschten Personenkreises zur Polizei zu bewegen. Die wenigen Verweigerer wurden einzeln von Polizisten „besucht“, bis auch sie eine Probe abgaben – oder gleich gestanden. Sind es nur einige Dutzend Verweigerer, ist die Polizei dazu personell in der Lage. Sollten sich aber hunderte oder gar tausende Verdächtige weigern und die Ermittlungen blockieren – dann müssen sie eben von einem Gericht gezwungen werden, Datenschutz hin oder her. Denn 1000 anonymisierte Wattestäbchen mit Speichel in einem Labor sind immer noch besser als ein unaufgeklärtes Verbrechen. Jörn Hasselmann

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