Berlin : Kurzmeldungen

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PSI unter Druck

Das Berliner Softwarehaus PSI ist nach korrigierten Geschäftsprognosen an der Börse kräftig unter Druck geraten. Die Aktie des Unternehmens verlor am Montagvormittag teils mehr als 23 Prozent und notierte bei einem neuen Jahrestief von 0,83 Euro. PSI hatte am Freitag nach Börsenschluss seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr nach unten revidiert sowie einen beschleunigten Stellenabbau angekündigt. Das Unternehmen war nach kurzer Rückkehr in die Gewinnzone schon im ersten Halbjahr 2002 wieder in die „roten Zahlen“ gerutscht. Ende vergangener Woche hatte die PSI AG dann erklärt, sie erwarte nun einen operativen Verlust von 12 Millionen Euro. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen jetzt mit einem Rückgang von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert. Noch im Juni hatte PSI erklärt, 2002 einen Gewinn von sieben Millionen Euro und ein Umsatzwachstum von fünf bis zehn Prozent anzustreben. dpa

Umbau ohne Genehmigung?

Die Berliner Bauwirtschaft hat angeregt, zukünftig Umbaumaßnahmen weitgehend ohne Genehmigung zu erlauben. Bei einem Gespräch mit Wirtschaftssenator Harald Wolf sagte der Präsident der Fachgemeinschaft Bau, KasparDietrich Freymuth, dies würde der Branche einen spürbaren Schub geben können. Wolf wolle den Vorschlag schnell prüfen, hieß es. Tsp

Werber ziehen zusammen

Die Berliner Ableger der European Communications Consultants (ECC) und der Werbeagentur BBDO ziehen zusammen und wollen so enger zusammenarbeiten. ECC Kohtes Klewes ist nach eigenen Angaben die größte Unternehmensgruppe in Deutschland für Public Relations und Unternehmenskommunikation. BBDO ist die größte deutsche Werbeagentur. Seit Montag sind beide unter einer gemeinsamen Anschrift am Hausvogteiplatz zu erreichen. Tsp

100 Jahre Rossmann

Die Rossmann Apparatebau AG feiert: Seit 100 Jahren befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz. Gegründet wurde die Firma vor 222 Jahren. Tsp

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