Berlin : Kurzmeldungen

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KURZ NOTIERT

Plakate für die Zukunft

Mit tausend Plakaten in Berlin fordern Jugendliche von der neuen Bundesregierung mehr Aufmerksamkeit. Unter dem Motto „Schöne Grüße Eure Zukunft“ setzten junge Leute ihre Wünsche und Ängste mit Hilfe einer Werbeagentur in Bilder um, wie die „Aktion Mensch“ als Veranstalter mitteilte. Die wichtigste Botschaft der Plakate laute „Einfach mal zuhören!“ Aber auch in den Themen Bildung und Arbeitsmarkt werden die Politiker zum Handeln aufgefordert. dpa

Palast bleibt ungenutzt

Der vom Asbest befreite Palast der Republik auf dem Schlossplatz soll nach dem Willen des Bundes vor seinem Abriss nicht zur Bühne für Kulturprojekte werden. „Das Gebäude ist entkernt, eine Zwischennutzung würde enorme Kosten bedeuten“, sagte der Sprecher der Oberfinanzdirektion, Helmut John, am Montag. Nach einer groben Schätzung koste es mindestens 15 Millionen Euro, um das Gebäude begehbar zu machen. Ein möglicher Nutzer müsse diese Kosten allein tragen. Diese Auffassung teile auch das Land Berlin. Der Bund ist Eigentümer des Baus, der Ende November vollständig vom Asbest befreit ist und bei einen Neubau des historischen Stadtschlosses abgerissen werdfen würde. Zu Beginn dieses Jahres hatten verschiedene Institutionen Pläne zur Nutzung des Baus vorgelegt. dpa

Grüner Kompromissvorschlag

Die Landesvorsitzende der Grünen, Regina Michalik, hat einen Kompromiss in der Führungskrise der Bundespartei vorgeschlagen. „Man könnte die Satzungsänderung auf zwei Jahre befristen“, sagte Michalik. So könnte die Vereinbarkeit von Amt und Mandat getestet und dann endgültig entschieden werden. Eine solche Probephase habe der Berliner Verband für sich bereits beschlossen. Michalik hält den Beschluss des Bundesparteitages vom Wochenende nicht für endgültig. Der Antrag, künftig auch Abgeordneten ein Parteiamt zu gestatten, verfehlte dort die nötige ZweiDrittel-Mehrheit. dpa

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