Berlin : Kurzmeldungen

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Am späten Samstagabend sicherten sich die Frankfurter Sascha und Natascha Karabey im HorstKorber-Sportzentrum in Charlottenburg zum vierten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft in den Standardtänzen der Amateure. Wo sonst vor allem Leichtathleten trainieren, kämpften 161 Paare ab 13 Uhr um die Kreuze auf den Zetteln der neun Wertungsrichter. 25 Paare kamen allein aus Berlin. In der gut besuchten Abendvorstellung konnten die Zuschauer ab 19.30 Uhr die besten 50 deutschen Paare bewundern, bis schließlich kurz vor Mitternacht der Sieger feststand. Zwar schaffte es keines der Berliner Paare, sich über die fünf Runden für das Finale zu qualifizieren, doch Nico Burkel und Andrea Pihl erreichten das Semifinale und belegten schließlich einen 13. bis14. Platz, gemeinsam mit einem anderen Paar. Die Berliner Juniorenweltmeister Denys Drozdyuk und Polina Kolodizner wurden 16. Im vorderen Feld platzierten sich auch die Berliner Paare Michael Seidl und Lydia Hellmann (20. bis 22. Platz, mit der gleichen Wertung wie zwei andere Paare) und Felix Schäfer und Melanie Ahl (27. Platz) sowie Steffen Zoglauer und Sandra Koperski (28. bis 29. Platz). Ebenfalls am späten Samstagabend gewannen die Berliner Oliver Seefeld und Anna Mosmann den „Großen Preis von Deutschland“ in den lateinamerikanischen Tänzen der Professionals. Dabei nutzte das Paar die Abwesenheit der Deutschen Meister und Weltmeister Bryan Watson und Carmen Vincelj optimal aus und entschied in Mülheim (Ruhr) alle fünf Finaltänze und die abschließende Kür souverän für sich. Damit kamen sie am Ende auf die Idealwertung sechs. Durch ihren ersten Sieg in einem Turnier der Deutschen Grand-Prix Serie belegen die Berliner nun mit 136 Punkten den vierten Platz in der Endabrechnung. Foto: Günter Peters

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