Berlin : Kurzmeldungen

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AOK zieht nach Berlin

Der AOK Bundesverband will mit seinen 370 Mitarbeitern bis Ende 2007 von Bonn nach Berlin umziehen. Das kündigte AOKChef Hans Jürgen Ahrens auf der letzten Personalversammlung an, berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“ in seiner neuen Ausgabe. Danach begründete Ahrens den Umzug damit, dass zur Erfüllung der Verbandsaufgaben Berlin geeigneter sei als Bonn. Der Bundesverband soll in das Gebäude der AOK Berlin im Stadtteil Mitte einziehen. ddp

Berlinwasser räumt auf

Die Berlinwasser-Gruppe, an der das Land und die Versorgungskonzerne RWE und Vivendi beteiligt sind, startet die zweite Phase der Sanierung. Nachdem die Gesellschafter ein gemeinsames, vierköpfiges Management installiert haben, soll nun das umfangreiche Beteiligungsgeflecht durchforstet werden. Ziel ist es nach Informationen des Tagesspiegels, sich bis Ende nächsten Jahres von unprofitablen Töchtern und Randaktivitäten zu trennen. Schon jetzt in die Abwicklung geht die IT-Service-Tochter Sydios, die für Berlinwasser wie auch für externe Auftraggeber als Dienstleister tätig ist. Die gesamte Gruppe soll ab 2004 wieder schwarze Zahlen schreiben. fo

Probleme bei Pixelpark

Beim angeschlagenen Berliner Internet–Dienstleister Pixelpark verdüstert sich die Lage nach dem überraschenden Rücktritt von Aufsichtsratschef Jürgen Richter weiter. Nach nur einem Jahr im Amt hatte Richter zum Monatsende seinen Rückzug aus dem mehrheitlich Bertelsmann gehörenden Unternehmen angekündigt. Der zweite Großaktionär, Unternehmenschef Paulus Neef, wollte seine Anteile einer Bank übertragen. An der Börse verloren Pixelpark-Aktien am Freitag 4,76 Prozent und schlossen bei 1,40 Euro.dpa

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