Berlin : Kurzmeldungen

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AUS DEN BEZIRKEN

Baumfällaktion ausgesetzt

Zehlendorf. Die an der Böschung stehenden Bäume entlang der UBahn-Linie U1 zwischen den Bahnhöfen Krumme Lanke und Podbielskiallee haben eine Gnadenfrist erhalten. Weil es für die Arbeiten zu kalt ist, hat die BVG die für das Wochenende vorgesehenen Fällungen verschoben. Damit entfällt auch die Sperrung des U-Bahn-Verkehrs. An insgesamt vier Wochenenden will die BVG hier, wie berichtet, 146 Bäume umsägen lassen. Damit soll vermieden werden, dass sie bei einem Sturm auf die Gleise stürzen. kt

Streit um Kleingärten

Spandau. Baustadtrat Carsten Röding (CDU) hat Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) vorgeworfen, die Einrichtung von 26 neuen Kleingartenparzellen an der Radelandstraße zu verhindern. Die Senatsverwaltung hatte die Anlage unter Hinweis auf die bevorstehende Erweiterung der Wasserwerks-Schutzgebiete abgelehnt. Röding kritisierte den „Generalverdacht“ einer möglichen Grundwasserverunreinigung durch Kleingartennutzung. Es handele sich um eine Grundsatzentscheidung, sagte Strieder-Sprecherin Petra Reetz. Berlin sei die einzige europäische Großstadt ohne Trinkwasserzusätze. Für die Parzellen gebe es genügend Alternativstandorte. du-

Korruptionswächter bleibt

Spandau. Der Einsatz des ersten Berliner Ombudsmannes in Sachen Korruption hat sich in Spandau bewährt. Das Bezirksamt hat das Mandat des Rechtsanwaltes Jürgen Kemper bis zum Jahresende verlängert. Zwar gab es keine Hinweise auf neue Korruptionsfälle. Doch ist die Präventionswirkung aus Sicht von Rechtsamtsleiter Jürgen Knebel erheblich. Der Bezirk hatte den Ombudsmann als außenstehenden Ansprechpartner im Juli letzten Jahres nach zwei spektakulären Korruptionsfällen eingerichtet. du-

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