Berlin : Kurzmeldungen

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POLIZEINACHRICHTEN

Zechkumpanen erschlagen

Lichtenberg. Ein 46-jähriger Russe wurde am Sonntagabend von seinen drei Zechkumpanen aus Russland und Algerien erschlagen. Die drei waren nach der Bluttat auf der Wache des Bundesgrenzschutz im Bahnhof Lichtenberg erschienen und hatten behauptet, ihr Bekannter läge hilflos in seiner Wohnung. Die Unglücksschilderung glaubte der BGS zunächst und alarmierte die Feuerwehr. In der Einzimmerwohnung an der Heinrichstraße in Lichtenberg fand der Notarzt um 22.10 Uhr jedoch einen Toten – gestorben an massiven Kopfverletzungen. Die drei 21, 26 und 30 Jahre alten Männer kamen später zur Wohnung ihres Kumpanen zurück und verwickelten sich bei der ersten Befragung schnell in Widersprüche. „Die hatten sich nicht richtig abgesprochen“, sagte ein Polizist – was sicher auch am Alkoholpegel lag. Das Quartett, das sich seit einiger Zeit kannte, hatte in der Wohnung des Opfers gezecht. Worüber man in Streit geriet, konnte die Polizei gestern nicht sagen. Die Kripo der Direktion 6 beantragte Haftbefehle. Ha

Giftalarm bei Siemens

Siemensstadt. Im Siemensgebäude in Spandau ist es am Montagvormittag zu einem Laborunfall gekommen. Ein Glasgefäß mit der hochgiftigen Chemikalie Kalziumphosphid sei in einem Labor am Siemensdamm 50 zersplittert, teilte eine Polizeisprecherin mit. Spezialeinsatzkräfte der Feuerwehr hätten die Chemikalie geborgen. Das Gebäude sei während des Einsatzes evakuiert worden, das Werksgelände war bis zum Nachmittag weiträumig abgesperrt. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. ddp

Schuss gestanden

Charlottenburg. Ein 34-Jähriger hat sich bei der Polizei gestellt und gestanden, am Dienstag einen 42-jährigen Bekannten auf der Windscheidstraße durch einen Schuss in die Schulter verletzt zu haben. Zum Motiv konnte der Reinickendorfer keine Angaben machen, weil er zu betrunken gewesen sei. Der Täter hatte mit dem 42-Jährigen gezecht. Ein Richter erließ Haftbefehl. Ha

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