Berlin : Kurzmeldungen

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KURZ NOTIERT

Lichterkette gegen den Krieg

Zu einer Lichterkette gegen einen Krieg im Irak haben jetzt Kirchen, DGBGewerkschaften, Landesschülervertretung, Friedensgruppen sowie Parteien aufgerufen. Die Aktion soll am 15. März anlässlich der Tagung des Weltsicherheitsrates gebildet werden. Die Teilnehmer der Lichterkette sollen sich um 19 Uhr auf der zentralen West-Ost-Achse von Spandau bis Hellersdorf treffen. Informationen über die 27 Treffpunkte sind im Internet unter www.15februar.de erhältlich. ddp

Selbstmordversuch in Haft

Erneut hat ein Häftling in Abschiebegewahrsam in Grünau einen Selbstmordversuch unternommen. Der 33-jährige Algerier hatte Kleidungsstücke an einer Querstrebe der Toilettentür befestigt und zu einer Schlinge geknüpft. Er wurde entdeckt und gerettet. Nach ambulanter Behandlung kam er wieder zurück in Abschiebehaft. ddp

Volles Kirchentags-Programm

Der Ökumenische Kirchentag in Berlin bietet das bisher größte Programm eines Kirchen- oder Katholikentages, das es jemals gab – die gedruckte Ausgabe umfasst 720 Seiten. Zum Kirchentag vom 28. Mai bis 1. Juni 2003 werden mehr als 100 000 Teilnehmer erwartet, teilten die Veranstalter jetzt mit. Mehr Informationen im Internet: www.oetk.de . dpa

Leben in Berlin – etwas teurer

Die Verbraucherpreise sind zu Jahresbeginn nur leicht gestiegen. Die Inflationsrate betrug im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat 0,6 Prozent, teilte das Statistische Landesamt mit. Dabei wirkt sich der deutliche Rückgang der Nahrungsmittel-Preise aus. Privathaushalte müssen für Verkehrsleistungen 2,9 Prozent mehr ausgeben, auch Alkohol und Tabakwaren wurden teurer. Für Bekleidung sind die Preise dagegen um 4,3 Prozent gesunken. dpa

Schulstationen gefährdet

Den 14 Schulstationen in Steglitz-Zehlendorf droht die Schließung – und damit sind rund die Hälfte dieser Einrichtungen in Berlin bedroht. Dies bestätigte Bezirksstadträtin Anke Otto (Bündnis 90/Die Grünen. Die Bezirksverordnetenversammlung beschäftigt sich jetzt mit dem Thema. „Wenn kein Geld da ist, trifft es als erstes die Jugend“, bedauerte die Stadträtin die drohenden Kürzungen in ihrem Ressort. Auch Harald Schüle, Vorsitzender der Gesamtelternvertretung der Freiherr-von-Hühnefeld-Grundschule, kritisierte die Planungen. Schulstationen sind Einrichtungen, in denen Sozialpädagogen versuchen, Konflikte außerhalb des Unterrichts zu lösen. Sie vermitteln zwischen Lehrern, Schülern und Eltern. Lee

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