Berlin : Kurzmeldungen

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KURZ NOTIERT

Tod an der Oberleitung

Am Sonntagabend starb ein 19jähriger Hohenschönhausener, als er auf einem Kesselwagen herumkletterte und es zu einem Spannungsüberschlag von der Oberleitung kam. Der Unfall geschah gegen 19 Uhr beim Güterbahnhof Nordost, wie der Bundesgrenzschutz mitteilte. Der 19-Jährige war der Polizei als Graffitti-Sprayer bekannt. Sein 15-jähriger Freund hat die Polizei verständigt. Tsp

Wachhund verletzt Wachmann

Ein 49-jähriger Mitarbeiter einer Wachschutzfirma ist in Marzahn vom Hund eines Kollegen angefallen und im Gesicht schwer verletzt worden. Bei dem Hund handelt es sich laut Polizei um einen sechsjährigen Rottweiler-Schäferhund-Mischling. Der Hund sei in einem Raum an einem Tischbein angebunden gewesen. Als der 49-Jährige an dem Tier vorbeilief, sei er angefallen worden. ddp

Illegale Elefantin

Wenige Monate nach dem tragischen Tod von „Rani“ und der abenteuerlichen Flucht von „Kenia“ sorgt eine weitere Elefantendame für Aufregung. Die Elefantenkuh „Saila“ soll nach Ansicht der Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus den Zirkus Renz verlassen und in eine Auffangstation nach Österreich gebracht werden. „Sie wird seit zwei Jahren artenschutzwidrig gehalten“, beklagte die tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion, Claudia Hämmerling. Die 26-jährige „Saila“ sei nach Deutschland eingeführt worden, obwohl dies aus Gründen des Artenschutzes verboten gewesen sei. dpa

BKK zieht an Heuss-Platz

Das Deutschlandhaus am TheodorHeuss-Platz wird Sitz der Betriebskrankenkasse (BKK) Berlin. Im Dezember 2003 will die BKK aus der Wilmersdorfer Bundesallee / Ecke Pariser Straße nach Charlottenburg umziehen. CD

Biker bleibt weiter verschollen

Der Berliner Christian G. bleibt verschwunden. Am 22. Februar verschwand er in Algerien mit vier Begleitern auf einer Motorradtour durch die Sahara. Ob seine Reisegruppe sich in der Wüste verirrt hat oder ob die Biker-Touristen überfallen und entführt worden sind, ermittelt Interpol. Das Auswärtige Amt rät jedenfalls davon ab, die Region ohne erfahrene Reiseleiter zu besuchen. Die Gruppe um Christian G. hatte die Tour ohne örtlichen Führer unternommen. Ein großer Leichtsinn, findet Rüdiger Sauerland vom Erlebnis-Reiseveranstalter „Blue Planet“. Irrtümlich war im Bericht des Tagesspiegel vom 20. März der Eindruck entstanden, die Biker hätten die Tour bei seinem Unternehmen gebucht. Das ist nicht der Fall. Tsp

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