Berlin : Kurzmeldungen

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KURZ NOTIERT

Stellenpool wird eingerichtet

Der Senat hat am Dienstag das Gesetz für die Einrichtung des zentralen Stellenpools beschlossen. Damit will das Land überzähliges Personal im öffentlichen Dienst effektiver einsetzen. Das betrifft rund 6000 „Überhangkräfte“, für die bislang die einzelnen Bezirks und Hauptverwaltungen zuständig waren. Mitte dieses Jahres soll die Arbeit des Stellenpools beginnen. Nach dem Konzept können Beschäftigte, deren Stellen weggefallen sind, auf freiwilliger Basis auch außerhalb des Landesdienstes eingesetzt werden. Wegen einer Beschäftigungsgarantie können Mitarbeiter im öffentlichen Dienst bis Ende 2004 nicht gekündigt werden. sib

Tram fährt zum Hauptbahnhof

Der Senat hat gestern beschlossen, dass die Straßenbahn-Linie 20 von der bisherigen Endhaltestelle in der Eberwalder Straße zum neuen Hauptbahnhof verlängert wird. Auch die Tram-Linie 6 soll über die Invaliden- und Chausseestraße zum Bahnhof führen. Beide Projekte sollen bis 2006 vollendet sein. Die Verbindung vom Prenzlauer Tor über das Rote Rathaus zum Potsdamer Platz wird nach 2006 verschoben. Tsp

Lernmittelfreiheit geändert

Der Senat hat am Dienstag die Änderung der Lernmittelfreiheit beschlossen. Demnach müssen Eltern sich künftig mit einem Eigenanteil von maximal 100 Euro im Jahr an den Kosten für Schulbücher beteiligen. Von dieser Regelung ausgeschlossen sind Sozialhilfe- und Wohngeldempfänger. Vor einer Woche hatte sich der Koalitionsausschuss auf die Änderung der Lernmittelfreiheit verständigt. sib

Altenpfleger verurteilt

Ein Altenpfleger ist gestern wegen Misshandlung einer 85-jährigen Heimbewohnerin zu 3000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Der 47-jährige Mann hatte die alte Frau zu heiß geduscht, so dass sie Verbrennungen erlitt. Der Mann wurde wegen Fahrlässigkeit verurteilt; absichtliche Verbrühung war ihm nicht nachzuweisen. Die Dame ist inzwischen altersbedingt verstorben. dpa/K.G.

Weiter bieten für die Insel

Die Angebotsfrist für die zum Verkauf ausgeschriebene Insel im Tegeler Hafen ist bis zum 6. Mai verlängert worden. du-

Weniger Hundeangriffe

In Berlin sind im Vorjahr 1140 Menschen von Hunden angefallen worden, teilte die Senats-Gesundheitsverwaltung mit. Das sind 160 Hundeattacken weniger als im Jahr zuvor. Nach Senatsangaben wurde durch Hundebisse niemand getötet. dpa

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