Berlin : Kurzmeldungen

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KURZ NOTIERT

Bentley in Berlin

Der britische Autohersteller Bentley hat gestern am Kurfürstendamm Ecke Waitzstraße seine Hauptstadtfiliale eröffnet. Bis zu 400 000 Euro müssen Kunden für die PSstarken Luxuswagen zahlen. Dafür ist dann aber, etwa beim „Arnage RL“, innen alles aus Holz und Leder. Bis dato fahren etwa 100 Bentleys durch Berlin. Der neue Geschäftsführer von Bentley-Berlin, Karsten Meyer, hofft, das sich im kommenden Jahr zusätzlich rund 30 dieser edlen Stücke verkaufen lassen – auch nach Polen und Russland. hwi

Neue Parkgebührenzone

Die Parkraumbewirtschaftung in Wilmersdorf wird Anfang 2004 auf das Gebiet zwischen Hollenzollerndamm, Berliner Straße, Bundesallee und Brandenburgischer Straße ausgeweitet. Das beschloss die rot-grüne Mehrheit in der Bezirksverordnetenversammlung am Donnerstagabend. Zuvor hatte eine Umfrage im Auftrag von Verkehrsstadträtin Martina Schmiedhofer (Grüne) ergeben, dass die meisten Anwohner die Gebührenzone befürworten, während die Geschäftsleute überwiegend dagegen sind. CD

Kein Einfrieren der Sozialhilfe

Der Bundesrat hat am Freitag mehrheitlich einem Gesetzespaket zur Änderung des Bundessozialhilfegesetzes zugestimmt. Das Paket wird nun in den Bundestag eingebracht. Danach kann das Land Berlin den Sozialhilfesatz bis 2005 einfrieren. Nach Senatsangaben will Berlin von dieser Möglichkeit aber keinen Gebrauch machen. Üblicherweise wird der Regelsatz, der in Berlin 293 Euro beträgt, an die Rentensteigerungen angepasst. Nach Berechnungen von Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) würde Berlin durch ein Aussetzen der Regelsatzsteigerung rund 15 Millionen Euro Mehrausgaben sparen. sib

Suizidversuch im Sportstudio

In einem Fitnessstudio im Märkischen Viertel am Wilhelmsruher Damm 128 wollte sich am gestrigen Freitag Abend ein Mann das Leben nehmen. Er wollte sich erschießen. Die Feuerwehr konnte den Mann mit schweren Verletzungen retten, er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Warum er sich diesen öffentlichen Ort für den demonstrativen Akt wählte, konnte gestern niemand sagen. kög

Erinnerung an Aufnahmelager

Für 1,3 Millionen Flüchtlinge aus der versunkenen DDR ist das Notaufnahmelager Berlin-Marienfelde der Ort, an dem sie Bundesdeutsche wurden. Mit der Geschichte des Lagers, das am 14. April vor 50 Jahren eröffnet worden ist, beschäftigt sich an diesem Sonntag eine Tagung in der Gedenkstätte an der Marienfelder Allee 66-80. Ab 14.30 Uhr diskutieren Wissenschaftler die politischen und menschlichen Aspekte der Flucht aus der DDR. Ab 17 Uhr berichten Zeitzeugen. Zwischendurch gibt es die Gelegenheit, neue Ausstellungen in der Gedenkstätte an der Marienfelder Allee 66-80 zu sehen. wvb

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