Berlin : Kurzmeldungen

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J ürgen Schäfer wohnt in Herten. Das liegt mitten im Ruhrgebiet, dort arbeitet der 36Jährige als Kaplan. Er war erst nicht so begeistert, nach Berlin zu fahren: „Ich habe befürchtet, dass die Diskussion um das Abendmahl am Ende mehr im Mittelpunkt stehen wird als der gemeinsame Kirchentag selbst.“ Der ist für Jürgen Schäfer ein Wunder, denn noch seine Eltern durften nicht einmal in die Nähe einer evangelischen Kirche – da hieß es: „Die ist vom Teufel.“ Zum Glück seien alle Diskussionen sachlich und auf hohem Niveau verlaufen, sagt Schäfer. Geärgert habe ihn nur eins – das tolle Angebot: „Man konnte einfach nicht alles wahrnehmen.“

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