Berlin : Kurzmeldungen

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KURZ NOTIERT

Dreharbeiten in Mitte

Wegen Dreharbeiten ist die Rosenthaler Straße in Mitte am Donnerstag zwischen Neuer Schönhauser Straße und Oranienburger Straße ab 20 Uhr bis Freitag früh, 5 Uhr, gesperrt. Tsp

Kontrollen zur Love Parade

Schon vor der Love Parade, zu der am kommenden Sonnabend wieder hunderttausende Teilnehmer erwartet werden, wird die Polizei verstärkte Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet machen. Grund: „Erfahrungsgemäß werden von sehr vielen Teilnehmern Alkohol, Drogen und Aufputschmittel konsumiert“, hieß es bei der Polizei. Insofern stellten übermüdete oder fahruntüchtige Verkehrsteilnehmer eine Gefahr da. Die Berliner Polizei wird deshalb am gesamten LoveParade-Wochenende verstärkt den Verkehr kontrollieren. tabu

Tarifgespräche vertagt

Die Tarifverhandlungen für die rund 66 000 Beschäftigten im Berliner Einzelhandel wurden nach einem ergebnislosen Auftakt auf den 19. August vertagt. In der ersten Gesprächsrunde habe es am Dienstag keine Annäherung bei der Arbeitszeitplanung an Abenden sowie an den verlängerten Samstagen gegeben, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Sie fordert 4,9 Prozent mehr Geld. dpa

Sozialplan für Erzbistum

Das hoch verschuldete Erzbistum Berlin kann jetzt wie vorgesehen nach einem Sozialplan 400 Vollzeitstellen abbauen. Generalvikar Peter Wehr, die Mitarbeitervertreter des Erzbischöflichen Ordinariats sowie der Pastoral- und Gemeindereferenten unterzeichneten das Abkommen am Mittwoch, wie das Erzbistum mitteilte. Der Maßnahmenkatalog soll den Personalabbau sozialverträglich gestalten, der im Rahmen der Sanierung der Kirchenfinanzen beschlossen wurde. Er sieht Beratung, Fortbildung und Vermittlung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Abfindungsregelungen vor. Vor betriebsbedingten Kündigungen wolle man alle Möglichkeiten der Weiterbeschäftigung ausschöpfen, hieß es. Das Erzbistum will bis 2008 seine Schulden in Höhe von 148 Millionen Euro tilgen. KNA

Mehr Finanzbeamte gefordert

Der Personalrat der Berliner Steuerverwaltung hat chronische Unterbesetzung bei den Finanzämtern beklagt und dringend Neueinstellungen gefordert. Obwohl es immer mehr freie Stellen gebe, übernehme Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) 90 fertig ausgebildete Finanzbeamte nicht, erklärte der Vorsitzende des Gesamtpersonalrates, Klaus Wilzer. Um die Einnahmen des Landes zu sichern, müssten die Finanzämter „bedarfsgerecht“ ausgestattet sein. dpa

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