Berlin : Kurzmeldungen

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Überfall auf Supermarkt

Gegen zwei 17Jährige begann gestern der Prozess wegen schweren Raubes. Sie sollen am 30. April gegen 20 Uhr maskiert einen Supermarkt in Reinickendorf überfallen haben. Sie bedrohten die beiden Angestellten mit Pistolen und erbeuteten 1000 Euro aus der Kasse. Die eine Pistole war eine ungeladene Schreckschusswaffe, die andere eine Luftdruckpistole.

Der Firma untreu geworden

Ein 48-Jähriger stand wegen Untreue vor dem Strafrichter. Er soll 15000 Euro Firmengelder abgezweigt und für sich verwendet haben. Der Mann konnte als Geschäftsführer einer GmbH zwar für die Firma Verträge abschließen, hätte aber eigentlich eine Genehmigung der Gesellschafterversammlung einholen müssen. Darauf hat er natürlich verzichtet, denn er wollte das Geld ja offenbar für sich verbrauchen.

Apotheke ausgeraubt

Nur 170 Euro erbeutete der 27-Jährige, der sich seit gestern vor dem Landgericht wegen Raubüberfalls auf eine Apotheke verantworten muss. Er soll am 14. Februar mit einem Feuerzeug, das einer Pistole zum Verwechseln ähnlich sah, die Angestellte der Apotheke bedroht haben. Als sie nicht auf seine Forderung nach Geld reagierte, leerte er die beiden Kassen selbst.

Stiche vor der Disko

Wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Totschlags müssen sich ein 25- und ein 26-Jähriger verantworten, die vor einer Diskothek am Kurfürstendamm erst eine volle Bierflasche auf eine Frau warfen und sich dann mit einem Mann prügelten. Der eine Angeklagte soll dem Mann fünf gezielte Messerstiche in den Rücken versetzt haben, der andere trat den am Boden liegenden ins Genick. fk

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