Berlin : Kurzmeldungen

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KURZ NOTIERT

Haft für Kokainkurier

Wegen Kokainhandels hat das Landgericht Berlin am Mittwoch einen 38jährigen Mann zu vier Jahren Haft verurteilt. Der Nigerianer hatte 84 so genannte Bodypacks mit Kokain geschluckt. Das entsprach einer Rauschgiftmenge von rund 500 Gramm. Weitere Kokainpäckchen mit insgesamt 300 Gramm hatte er in seinem Schuh versteckt.

Der Angeklagte war am 30. März mit dem Zug nach Berlin gekommen. Auf dem Bahnhof Spandau brach er zusammen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Beim Röntgen fanden die Ärzte mehrere Kokainkapseln in Magen und Darm des Angeklagten. dpa

Haltestelle als Gedenkort

An die von den Nazis zerstörte Synagoge Grunewald erinnert eine neue Bushaltestelle der Linie 110 an der Franzensbader Straße 7-8. Die Firma Wall gestaltete das Wartehaus mit fest installierten Plakaten zusammen mit der Stiftung „Topographie des Terrors“. Zur Eröffnung am Freitag um 11 Uhr kommen deren Direktor Andreas Nachama und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Alexander Brenner. Die Synagoge war in der Pogromnacht 1938 angezündet und 1941 abgerissen worden. CD

Chile-Tag in Lichtenberg

Mit einem „Chile-Tag“ erinnert das Kulturzentrum Sewanstraße im Bezirk Lichtenberg an den Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Präsident Salvador Allende heute vor 30 Jahren. In der KULT-Schule Sewanstraße 43 beginnt um 15 Uhr eine Reihe von Veranstaltungen, u.a. ein Filmforum zu „Blonder Tango“ mit Karin Düwel und Regisseur Lothar Warneke (16.30 Uhr), Lieder der Gruppe „Si vas para Chile“, eine Ausstellung mit Bildern des Reporters Juan Cacere und eine Diskussion mit Exil-Chilenen und Friedel Trappen, dem DDR-Botschafter in Chile. Lo.

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