Berlin : Kurzmeldungen

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KURZ NOTIERT

Lange Nacht für Verbraucher

Ob Steuersparmodelle, Patientenrechte oder Schadstofftipps, Infos zu BSE, Legionellen und Badewasserqualität:Verbraucherschutz gewinnt an Bedeutung. Aus diesem Grund laden Senatorin Heidi KnakeWerner (PDS) sowie über 100 Veranstalter am heutigen Freitag zur „1. Langen Nacht des Verbraucherschutzes“. Bereits ab 10 Uhr beraten die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale an der Bayreuther Straße 40 in Schöneberg – und feiern das 50-jährige Bestehen der Institution. Zwölf Standorte laden ein, unter anderem die Stiftung Warentest, die Domäne Dahlem, das Bundesinstitut für Risikobewertung; das Einkaufszentrum Helle Mitte, der Mahlsdorfer Obi-Markt, BSR und Gasag. Die meisten Veranstaltungen beginnen um 17 Uhr und gehen bis in die Nacht – im Krankenhaus Moabit spricht die Landessektenbeauftragte – zur Geisterstunde. Infos im Internet: www.verbraucherschutz.berlin .de. kög

Moschee: Baustopp bleibt

In der Auseinandersetzung um die zu hoch gebaute Moschee am Neuköllner Columbiadamm gibt es keine Lösung. Baustadträtin Stefanie Vogelsang sagte nach einem Gespräch mit den Bauherren, diese könnten das Bussgeld in sechsstelliger Höhe nicht bezahlen, das der Bezirk wegen der Verstösse gegen die Baugenehmigung erhebe. Nun soll ein neues Gespräch mit dem türkischen Generalkonsul. Der Türkei gehört das Grundstück, auf dem die Moschee steht. Der Baustopp für die Moschee bleibt bestehen. Die Bauherren hätten den Nachweis für die notwendige Güte des Betons noch nicht erbracht. wvb.

14-Jähriger nicht in U-Haft

Ein Richter hat gegen einen 14-jährigen Serienstraftäter keinen Haftbefehl erlassen, sondern lediglich einen Unterbringungsbeschluss im „Jugendaufbauwerk“ angeordnet. Dort steht der Junge, der eine Vielzahl von Diebstählen und Einbrüchen auf dem Kerbholz hat, „unter Beobachtung“, wie es hieß. „Wenn er abhaut, wandert er in U-Haft“, sagte ein Ermittler – das wisse der Junge. Wie gestern berichtet, hatte der Jugendliche zuletzt in einem Kinderheim gewohnt. Ha

Urteil gegen Mai-Randalierer

Ein 22-Jähriger aus Prenzlauer Berg wurde am Donnerstag zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt, weil er bei den diesjährigen 1.-Mai-Krawallen in Kreuzberg Steine auf Polizisten geworfen hat. Der Angeklagte war bereits vorbestraft. Erst am Mittwoch war ein Randalierer zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Tsp

Fest auf der Müllerstraße

Die Müllerstraße in Wedding ist ab Freitag (6 Uhr) bis zum Sonntag (0 Uhr) wegen eines Country-Festes zwischen Barfusstraße und Petersallee gesperrt. Bü.

Interkulturelle Woche

Unter dem Motto „Integrieren statt ignorieren“ findet bis Ende Oktober die 28. Interkulturelle Woche statt. Über 100 Vorträge, Diskussionen und Feste in Volkshochschulen und Gemeindezentren in allen Bezirken sollen die Neugier für fremde Kulturen wecken. Informationen zum Programm unter www.interkulturelle-woche-berlin.de . clk

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