Berlin : Kurzmeldungen

-

KURZ NOTIERT

Vier VivantesGeschäftsführer

Die bisher dreiköpfige Geschäftsführung des Vivantes-Klinikkonzerns wird aufgestockt. Am gestrigen Freitag berief der Aufsichtsrat des landeseigenen Unternehmens Harry Düngel als vierten Mann an die Vivantes-Spitze. Er übernimmt die Verantwortung unter anderem für jene Bereiche, die in diesem Jahr wegen hoher Verluste die Unternehmensbilanz verhagelten, so für den zentralen Einkauf des medizinischen Bedarfes aller neun Vivantes-Kliniken und für das Rehabilitations-Tochterunternehmen. I.B.

Wirtschaftsförderer hört auf

Hans Estermann, Geschäftsführer der landeseigenen Wirtschaftsförderungs-GmbH, gibt seinen Führungsposten auf. Der Sozialdemokrat will im Herbst 2004 Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Hamm werden. „Für uns kam das überraschend“, sagte gestern der Sprecher der Wirtschaftsverwaltung, Christoph Lang. Estermann, der seit Mitte der neunziger Jahre an der Spitze der Wirtschaftsförderung steht, hat kurzfristig um Auflösung seines Vertrags gebeten, der noch bis September 2005 läuft. Er habe aber zugesichert, die geplante Verschmelzung von Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft und Berliner Außenhandelsorganisation (BAO) zur „One Stop Agency“ noch umzusetzen. za

Strieder muss nachsitzen

In einer Sondersitzung des Hauptausschusses, der sich mit umstrittenen Finanzspritzen für das Tempodrom befasste, musste Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) am Freitagabend Rede und Antwort stehen. Die nichtöffentliche Sitzung kam auf Antrag von CDU und FDP zustande. Sie waren empört, weil Strieder am Mittwoch nicht zur turnusmäßigen Ausschusssitzung kam, als das Thema auf der Tagesordnung stand. Der Rechnungshof hatte in einem vertraulichen Bericht festgestellt, dass eine Finanzspritze der landeseigenen Investitionsbank für das Tempodrom in Höhe von 1,74 Millionen Euro rechtswidrig gewesen sei. za

Keine Gutscheine von BVG

Die BVG darf nach einer Entscheidung des Landgerichts nicht weiter mit Zugaben bei Abschluss eines Jahresabos locken. Bis zu 75 Euro waren die Gutscheine wert, die es für einen neu geworbenen Kunden gab. Die S- Bahn sieht darin einen Verstoß gegen die gültigen Tarife, die einen Preisnachlass nicht vorsehen. Lediglich eine Bettwäschegarnitur im Wert von 19,90 Euro sei als Beigabe zulässig, entschied das Landgericht. kt

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben