Berlin : Kurzmeldungen

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DIE WEGWEISER INS VERBORGENE

So erleben Berliner ihre Stadt auf spannende Weise ganz neu: Einfach unsere Bücher „Geheime Orte in Berlin“ und „Geheime Orte für Kinder“ lesen – und los geht’s. Der Tagesspiegel hat sie gemeinsam mit dem NicolaiVerlag herausgebracht, nun liegen beide aktualisiert und ergänzt durch einige neue Touren schon in der fünften beziehungsweise zweiten Auflage vor und sind im Buchhandel sowie im Tagesspiegel-Shop an der Potsdamer Straße 77-87 für jeweils 9,90 Euro erhältlich .

Insgesamt 55 ungewöhnliche Exkursionen für Freunde und die ganze Familie, für Geburtstags-, Schul- und Betriebsausflüge oder „Events“ mit Geschäftsfreunden beschreibt Tagesspiegel-Redakteur Christoph Stollowsky in beiden Bänden – und gibt jeweils den entscheidenden Tipp: Darin steht, was man tun muss, um normalerweise verschlossene Türen zu öffnen. Wie Ali Baba und die 40 Räuber. Also: Die richtige Telefonnummer anrufen, eine Gruppe Gleichgesinnter zusammentrommeln, Wartezeiten in Kauf nehmen. All diese Infos und möglichen Hürden stehen im Servicteil.

Band 1 für etwas ältere Entdecker nimmt seine Leser mit zu Bunkern und Gewölben, in die Schatzkammern der Wissenschaft, hinter die Kulissen von Forschungslabors oder eines Marionettentheaters, ins Kraftwerk, zum Flugsimulator, in den Bärenfelsen im Zoo oder zu einer Nachttour auf den Spuren von Gaunerei und Verbrechen. Band 2 für Kinder, Eltern, Großeltern und alle, die mit Jüngeren gerne losziehen, entführt in Fledermausgewölbe, in eine Puppenklinik, Teddymanufaktur, ins Computerspielemuseum, die Zirkussammlung, einen Zauberkeller, ein Haus mit Wunderkisten oder zur Flughafenfeuerwehr.

Doch manchmal werden die Bücher auch kreuz und quer genutzt. Das Kinder- und Jugendmuseum an der Wallstraße 32 in Mitte hatte deshalb ungewöhnlichen Besuch. Eine Gruppe 75-Jähriger drängelte ins Depot. Sie wollten sich zum 50. Klassentreffen wieder in alte Schulbänke zwängen und auf Schiefertafeln in Sütterlin schreiben.

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