Berlin : Kurzmeldungen

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POLIZEINACHRICHTEN

Von der Tram überrollt

Wedding. Ein schwerer Unfall ereignete sich Samstagabend gegen 21.35 Uhr, als ein 17-Jähriger, der in Berlin zu Besuch war, auf der Seestraße das Gleisbett der Straßenbahnhaltestelle „Osramhöfe“ überquerte. Dabei bemerkte er die einfahrende Tram der Linie 23 nicht und wurde von ihr erfasst. Der Jugendliche erlitt dabei schwerste Schädel-Hirn-Verletzungen mit Blutungen. Er wurde bereits operiert. Sein Zustand gilt jedoch als unstabil. Der Jugendliche schwebt noch immer in Lebensgefahr. Tsp

Schmiererei verhindert

Kreuzberg. Die drei Jugendlichen fielen dem Objektschutz auf, der das Jüdische Museum in der Lindenstraße bewacht. Der Mann beobachtete, dass einer der Jugendlichen einen Wegweiser zum Museum mit einem dicken Lackstift beschmieren wollte und rief die Polizei. Der 18-Jährige aus Karlshorst stand unter Alkoholeinfluss und ist als Rauschgift-Konsument bekannt. Er wurde wegen Sachbeschädigung angezeigt und dann wie seine 18 und 19 Jahre alten Begleiter entlassen. Ein politischer Hintergrund sei nicht erkennbar, heißt es bei der Polizei. Tsp

Feuer beim Friseur

Tiergarten. Hoher Sachschaden entstand am frühen Sonntagmorgen bei einem Feuer in einem Friseursalon in der Beusselstraße. Ein 20-jähriger Passant sah gegen 1.25 Uhr Flammen in dem Geschäft und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Das Geschäft brannte vollständig aus. Während der Löscharbeiten war die Beusselstraße teilweise gesperrt. Noch wird davon ausgegangen, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. Tsp

Motorraddiebe gestellt

Pankow. Drei Männer wurden am Sonntag gegen 4.30 Uhr festgenommen, als sie in der Neumannstraße an abgestellten Motorrädern hantierten. Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Die Männer flohen zunächst noch mit den gestohlenen Motorrädern, konnten aber gestellt werden. Tsp

Toter bei Wohnungsbrand

Spandau. Beim Brand einer Erdgeschosswohnung in der Straße An der Kappe ist am Sonntagnachmittag ein etwa 65 Jahre alter Mann getötet worden. Die Brandursache ist unklar, ebenso die genaue Identität des Opfers. dpa

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