Berlin : Kurzmeldungen

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POLIZEINACHRICHTEN

Messerstecherei vor Diskothek

Friedrichsfelde. Die Kripo kennt diese Diskothek schon: Vor dem „Kalinka“ in der Straße Alt Friedrichsfelde prügelten und stachen am Sonntag früh etwa fünfzehn Aserbaidschaner mit Messern aufeinander ein. Ein 15- und ein 23-Jähriger erlitten lebensgefährliche Stichverletzungen am Hals und am Kopf. Worum es ging, ob es überhaupt um etwas ging und wer in dieser Gruppe als Täter in Frage kommt, weiß die Polizei noch nicht. Die Beteiligten sagen kaum etwas. „Eine unübersichtliche Situation“, sagte ein Beamter. Das „Kalinka“ ist die älteste Russendisko in Berlin, Schlägereien sind dort nach Polizeiangaben keine Seltenheit. 1999 war dort ein Russe ebenfalls durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Ha

19-Jähriger raste in den Tod

Friedrichsfelde. Ein 19-Jähriger verlor am Samstagabend die Kontrolle über seinen Wagen und kam bei dem Unfall ums Leben. Gegen 22.15 Uhr raste der Neuköllner mit einem 3er-BMW in den Tunnel Alt-Friedrichsfelde hinein, er kam ins Schleudern, fuhr am Tunnelausgang eine Straßenlaterne um, überschlug sich und kollidierte dann mit drei entgegenkommenden Fahrzeugen. Der 19-Jährige wurde im Wrack eingeklemmt und starb noch am Unfallort. Ursache sei eindeutig zu hohes Tempo, hieß es bei der Polizei. Zwei Insassen der Fahrzeuge, die von dem BMW gerammt wurden, erlitten leichte Verletzungen. Der Tunnel im Zuge der Bundesstraße war vier Stunden gesperrt. Der vier Jahre alte BMW, den sich der 19-Jährige von seiner älteren Schwester geliehen hatte, ist total zerstört. Der 19-Jährige ist der fünfte Verkehrstote in diesem Jahr. Ha

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