Berlin : Kurzmeldungen

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Jeder kann sich an ihnen beteiligen: in den USA gibt es die „Community Foundations“ schon seit 1914. Mitte der 90er Jahre entstanden Bürgerstiftungen auch in Deutschland. „Menschen kommen auf lokaler Ebene zusammen, um etwas tun. Sie nehmen ihr Leben selbst in die Hand“, beschreibt Rolf Kiefer, Vorsitzender des Vereins „Aktive Bürgerschaft“, das Motiv. Bevor eine Stiftung entsteht, werden Menschen gesucht, die Projekte auf sozialer oder kultureller Ebene kompetent umsetzen können. Ist ein Grundkapital von 50000 Euro vorhanden, kann die Stiftung offiziell eingetragen werden. Mittlerweile gibt es rund 60 deutsche Bürgerstiftungen. „Sie sind besser als Vereine. Eine Stiftung kann verschiedene Projekte gleichzeitig verfolgen. Dazu braucht sie allerdings das entsprechende Management“, sagt Rolf Kiefer. mle

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